Mitteilungen

"Neues aus dem Tal" - Jubiläen, Ehrungen, Berichte

Manfred Preuß 25 Jahre SSV-Vorsitzender

Er ist keiner, der ins Rampenlicht drängt, am liebsten geht er handwerklichen Arbeiten auf dem Vereinsgelände nach. Oft nahm er sich noch die Zeit für die Unterstützung der Dorfverschönerung im VVR. Mit Teamarbeit, Konstanz und Ausdauer hat Manfred Preuß die Sänger- und Sportvereinigung (SSV) bis in früher nie für möglich gehaltene Höhen geführt. Jetzt konnte er sein 25-jähriges Jubiläum als Vorsitzender feiern.

Als Preuß 1992 gewählt wurde, waren die Rot-Weißen nach zehn Jahren wieder einmal in die Fußball-B-Klasse aufgestiegen. Der Verein zählte 600 Mitglieder und die Wirtsleute im Vereinslokal hießen Mile und Boba, von denen besonders Mile noch heute einen legendären Ruf genießt. Der neue Vorsitzende hatte den Mut, im Herbst erstmals einen Flohmarkt auf dem Sportplatz zu initiieren. Inzwischen findet dieser zwei Mal im Jahr statt und hat sich zu einem der größten im Kreis Bergstraße entwickelt. Zeitweise hatten über 300 Aussteller ihre Warenstände auf den Flächen im Seifenwiesenweg aufgebaut.

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Unter der Führung von Manfred Preuß gelang dem SSV 1995 erstmals der Gewinn des Lautertalturniers, ein Erfolg, der sich später noch oft wiederholen sollte. Auch der erste Platz im Jakob-Röder-Gedächtnisturnier war jetzt fast eine Selbstverständlichkeit. 1998 wurde ein Förderverein gegründet und die Hallensportarten wesentlich erweitert. Mit Preuß wurde die Sanierung des Vereinsheims, der Kegelbahnen, der Küche und die Umgestaltung der Gaststätte in Angriff genommen, in seiner Zeit zudem eine Halle vor dem Umkleidehaus errichtet, die dem Verein besonders bei den Flohmärkten wichtige Dienste leistet.

2004 feierte die Fußballabteilung ihr 50-jähriges Bestehen und 2010 der Verein sein hundertstes Jubiläum. Als Meilenstein auf dem Weg zu späteren sportlichen Erfolgen kann der Bau des Kunstrasenplatzes bezeichnet werden. Während der Bauphase sah man den Vorsitzenden Preuß im Dauereinsatz und bei der Einweihung am 2. Oktober 2011 konnte er seine Freude über das neue Spielfeld nicht verhehlen.

Auf ihm feierten die Rot-Weißen nun einen Erfolg nach dem anderen. Dem Wiederaufstieg in die B-Klasse folgte mit dem Spielertrainer Abedin Reqica ein dritter Platz und in diesem Jahr überraschend der Aufstieg in die A-Klasse. Siege beim Hallenturnier in Lorsch und bei der Lautertalmeisterschaft konnten ebenso gefeiert werden. Zudem wurde die 1 b-Mannschaft Meister der D-Klasse und spielt heute eine Klasse höher.

Auch dank des Einsatzes, der Zielstrebigkeit und der Konstanz des Vorsitzenden Manfred Preuß ging es in den letzten 25 Jahren mit der SSV stetig bergauf, sportlich in früher undenkbare Höhen. Hinzu kam, dass Preuß über all die Jahre ein engagiertes Team von Vorstandsmitgliedern und Helferinnen und Helfern um sich scharte und viele Menschen zum Mitmachen bewegen konnte. Einen Verein erfolgreich zu führen scheint wohl nur wie Preuß als teamfähiger Mannschaftssportler möglich zu sein.

(Text und Fotos: he)

Foto he: Der SSV-Vorsitzender als „Stütze“ beim Aufbau der Winkelstützmauer am Seifenwiesenweg
Foto he: Manfred Preuß bei einer verdienten Pause bei einem „Großkampftag SSV-Flohmarkt“

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Herzlichen Glückwusch - 2. Platz für den Naturkindergarten Lautertal

Der Naturkindergarten Lautertal belegte beim bundesweiten Pflanzwettbewerb "Wir tun etwas für Bienen (Etappe Frühlingssummen)" der Initiative "Deutschland summt!" den 2. Platz.

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Das Team ist überglücklich und möchte sich bei allen Unterstützern bedanken:

"Liebe Bienen- und Wiesenfreunde,


wir, der Naturkindergarten Lautertal haben es geschafft!
Wir haben deutschlandweit den 2ten Platz beim Wettbewerb "Deutschland summt - wir tun etwas für Bienen" belegt!

Lautertal ganz groß :-)
Darüber sind wir mächtig stolz und möchten es mit Ihnen teilen!

Wir haben alle mit an gepackt, ob groß ob klein, Eltern, Erzieher und unsere Kinder.
Geschwitzt, gearbeitet, geärgert, gefreut...
Aus so etwas kleinem kann so großes entstehen-wunderbar!

Wir durften große Hilfsbereitschaft und Spenden erfahren und danken allen die uns die Daumen gedrückt, mitgeholfen und mitgefiebert haben!"

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VVR-Ehrenvorsitzender Albrecht Kaffenberger wurde 75

Seinen 75. Geburtstag feierte im Falltorweg und im SSV-Vereinsheim Albrecht Kaffenberger. Der rüstige Jubilar tanzt
auch noch im betagten Alter auf allen Hochzeiten, mischt insbesondere im Verschönerungsverein kräftig mit und führt zudem noch den Seniorenbeirat Lautertal.

Albrecht ist mit Margarethe, geborene Mink verheiratet, hat mit ihr zwei Kinder und beide freuen sich mit ihnen über fünf Enkelkinder. 2014 konnten sie in der Reichenbacher Kirche Goldene Hochzeit feiern, bei der die  Trachtenträger des Verschönerungsvereins am Ausgang Spalier standen.

tl_files/userImages/seiteninhalte/berichte/Kaffenberger_Albrecht_und_Margarethe.jpgAlbrecht hat nach wie vor eine Fülle von Interessengebieten und Hobbys. Dies führte dazu, dass er in mehr als einem Dutzend Reichenbacher Vereinen Mitglied ist und oft auch aktiv wurde. So war er Feuerwehrmann und spielte im Musikzug der Wehr.

Als Bezirks-Schornsteinfegermeister war er über Jahrzehnte in seiner Innung aktiv, zuletzt als Schatzmeister des Landesverbandes. In seinem Amt als Ortsvorsteher von Reichenbach in den Jahren
1977 bis 1981 und von 1985 bis 1993 organisierte er die 975-Jahr-Feier des Dorfes. Über den gleichen Zeitraum arbeitete er in der Lautertaler Gemeindevertretung mit.

Von 1978 bis 1999 gehörte Albrecht Kaffenberger dem Vorstand der SPD Reichenbach an, die meiste Zeit davon als stellvertretender Vorsitzender. Über Jahrzehnte hinweg hat er sich um die Förderung des Brauchtums verdient gemacht.

1988 führte er die Reichenbacher Brauchtumsgruppe in den Verschönerungsverein (VVR) über. Als dessen Vorsitzender trug er wesentlich dazu bei, dass aus ursprünglich einer Handvoll Interessenten heute über 70 Trachtenträger geworden sind. Auch der Anstieg der Mitgliederzahl des VVR von knapp 100 auf über 500 ist wesentlich sein Verdienst. Als Stiftungsratsvorsitzender der Mößinger-Stiftung schaffte es der mit Finanzthemen gut vertraute Kaffenberger, dass sich das Stiftungskapital auf heute über 160.000 Euro erhöht hat.

Seit dem Jahr 2000 ist Albrecht Kaffenberger Ehrenvorsitzender des VVR. Dieser gratuliert seinem Förderer sehr herzlich zu seinem runden Geburtstag und hofft, dass er noch lange unseren Verein und unser Dorf in der so bewährten Weise unterstützt.

(Text: he, Fotos: fk)

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Lautertaler Senioren informierten sich über ihre Zeitung

(Foto: Rudi Müllerklein)

46 Teilnehmer nahmen an der Eröffnungsfahrt der Lautertaler Senioren teil.  Die meisten von ihnen haben die Heimatzeitung, den Bergsträßer Anzeiger (BA) abonniert, lesen ihn Online, oder kaufen ihn über die Theke. Da lag es also nahe, dass sich die Gruppe bei ihrer Tour nach Mannheim auch mal das Pressehaus in der Dudenstraße ansah, dem Druckort des Mannheimer Morgens (MM) und gleich mehrerer Tochterzeitungen, darunter auch dem BA. Ulrike von Eicke, die engagierte Betriebsführerin der Regionalzeitung begleitet schon seit 2011 Besucher durch das Pressehaus, zeigt und erläutert ihnen, wie eine Zeitung entsteht, wie sie gedruckt und für die Auslieferung vorbereitet wird.

Erledigt wird das von rund 600 Mitarbeitern in Mannheim und bei mehreren Tochterzeitungen. Die Druckerzeugnisse im Pressehaus selbst gehen weit über die 70.000 täglich verkauften Exemplare der Zeitung aus dem Rhein-Neckar-Dreieck hinaus und betragen rund 120.000 Zeitungen täglich. Nach dem Rundgang gewährten die Hausherren ihren odenwälder Gästen noch eine kleine Vesper in Form von Brezeln und Getränken. Zudem erhielt jeder eine Tasse mit dem Werbelogo der Zeitung.

(Text: he)

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Die Odenwaldweiten Lärmfeuer: voller Erfolg bei bestem Wetter

Zum 11. Male flammten am letzten Samstag im März die Odenwaldweiten Lärmfeuer auf. Jung und alt zog es hinaus ins Freie, zur ersten Frischluftveranstaltung der Saison. Was konnte da mehr locken als ein zünftiges Feuer! Ein erstes Stimmungsbild liefern die Rückmeldungen der Veranstalter:

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Vielbrunn:
das Wetter war gut (vielleicht ein wenig zu kalt und für unser Zelt zu windig), der Andrang war groß (um die 300 Besucher), leider das Feuer (auch wegen des Windes) zu schnell abgebrannt. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!!!

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Ober-Ramstadt
: super Wetter und wirklich viel Zuschauer (geschätzt zwischen 3000 u. 4000)!
Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, wieder kleiner und am Naturfreundehaus. Solch eine Großveranstaltung kann man nur alle 3-4 Jahre machen...

Rothenberg: unsere Veranstaltung war sehr gut besucht. Superwetter! - Der recht böige Wind machte uns morgens noch etwas Sorgen, aber zum Abend hin war es zum Glück etwas abgeflacht. Feuerkünster Jeremy hatte allerdings wieder ganz schon mit Böen zu kämpfen. Da wir sehr viele Gäste mit kleinen Kindern haben, freuen wir uns daß der Termin 2018 wiederum in die Winterzeit fällt.

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Neutsch:
das Wetter war echt genial, wir hatten wieder super Zulauf von Nah und Fern. Wir schätzen es waren so 400-500 Menschen! Würste und Flammkuchen waren komplett ausverkauft. Die ersten kamen bereits um 18.00 Uhr und die letzten gingen ca. um 23.00 Uhr. Neutsch kann sich nicht beklagen, wir hatten ein super Lärmfeuer!

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Gadern:
sehr zufrieden! Trotzt kalter Witterung kamen wieder ca. 400  Besucher auf die Gaderner Höhe, um bei einem sehenswerten Sonnenuntergang das Anzünden des Lärmfeuers mit zu verfolgen.
Nach der Begrüßung und Informationen über die Lärmfeuer der früheren Zeiten wurde der Alarm durch eine Holzfanfare ausgelöst. Schwedenfeuer  beleuchteten den Weg  von der Gaderner Hütte zur Feuerstelle. Die Fackelträger hatten keine Mühe beim Anzünden, da der Wind für genug Sauerstoff sorgte. Die Gaderner Hütte und das Lagerfeuer wurden durch einen Schutzwall mit Strohballen vom kalten Ostwind geschützt. Viele Kinder und Erwachsene labten sich an feingewürztem Stockbrot am Lagerfeuer und an gegrilltem Speisen und Getränken. Musikalisch umrahmt wurde das Brauchtumsfest durch den Alphornspieler Harald Bergmann.

Lauten-Weschnitz: unser Lärmfeuer wurde besser besucht als gedacht, da eine große Anzahl an unseren Stammbesuchern auf einer anderen Veranstaltung waren (kikerik Theater in Rimbach), trotzdem fanden ca 250 Leute zu uns auf die Höhe. Wir hatten dieses Jahr eine Besonderheit: zwei Böllerschützen läuteten gegen 20 Uhr mit vier Kanonenschlägen die Entzündung ein, was sehr große Begeisterung bei den Zuschauern auslöste. Wir waren sehr zufrieden und am Ende fast ausverkauft.

Mossau: ein voller Erfolg! Die Atmosphäre, das Wetter und viele, viele Besucher in Mossautal sprechen für sich.

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Hippelsbach:
es war ein toller Abend, tolles Wetter, toller Besuch, alles prima.

Lautertal: sehr stimmungsvoll war die Fackelwanderung mit Marieta Hiller, bei der eine kleine ausgewählte Gruppe von Teilnehmern interessante Details über alte Kommunikationswege, über die Römer und ihre Lärmfeuer erfuhren.

Der Termin für die Odenwaldweiten Lärmfeuer ist immer am letzten Samstag der Winterzeit, das nächste also am 24. März 2018. Die Veranstaltungsorte werden auf www.felsenmeerdrachen.de unter dem Button "Lärmfeuer" zu finden sein. Die Organisation der Odenwaldweiten Lärmfeuer wird von Marieta Hiller koordiniert, jeder Veranstalter gestaltet sein Feuer nach eigenen Wünschen und ist auch selbst verantwortlich dafür. Die Unteren Naturschutzbehörden werden über den nächsten Termin informiert, wer ein neues Lärmfeuer für 2018 plant, muß einmal den genauen Standort an die Untere Naturschutzbehörde, seine Gemeinde / Stadt und die Feuerwehr melden. Danach ist keine weitere Meldung oder Genehmigung mehr erforderlich. Die Lärmfeuer sind Brauchtumsfeuer, das bedeutet es dürfen keine Gartenabfälle, Baumaterialien o.ä. verbrannt werden. Die Feuerstapel dürfen auch erst am Tag der Veranstaltung aufgeschichtet werden, damit sich keine Tiere einnisten.

Wer sich hierzu informieren möchte, findet alles Wissenswerte auf www.felsenmeerdrachen.de unter dem Button Lärmfeuer. Alles was man zum Mitmachen wissen muß, wer der Entdecker der Lärmfeuer im Odenwald ist, wie lange es im Odenwald schon Lärmfeuer gibt, alte Formen der Kommunikation, Feuer und Revolution sowie die Frage, wieviele Lärmfeuer es bräuchte, um ein Signal von der Nordsee bis zu den Alpen weiterzureichen, sowie Lärmfeuerfotos der letzten Jahre und Nachberichte, Fotos und Zeitungsmeldungen ist dort verzeichnet.

(Text: Autorin Marieta Hiller, Fotos: Veranstaltungsort im Dateinamen)

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Sieben Angebote für Senioren

(Foto: Rudi Müllerklein)

Sieben Halbtages- oder Ganztagesfahrten weist das Seniorenfahrtenprogramm der Gemeinde für 2017 aus. Laut Rudi Müllerklein (siehe Foto rechts), der zusammen mit Bürgermeister Jürgen Kaltwasser das Programm erstellt hat, sind alle Fahrten bereits terminiert und die Besichtigungs- und Einkehrmöglichkeiten fest gebucht. Das Programm wird den Senioren in den nächsten Tagen zugeschickt.

-> Seniorenfahrten 2017 - Programm

Los geht es am Mittwoch, 5. April, ab 11:45 Uhr, mit einer Fahrt nach Mannheim. Dort wird die Redaktion des „Mannheimer Morgen“ besichtigt und den Teilnehmern die Gestaltung und Erstellung einer Tageszeitung näher gebracht. Nach einer Kaffeepause im Fernsehturm fahren die Senioren weiter nach Bechtheim ins Weinlokal Lohmann, in dem sie schon vielfach eingekehrt waren. Diesmal kommt es zum letzten Treffen mit Seniorchef Jakob, denn das besonders bei Tanzbegeisterten der Region beliebte Lokal schließt in Kürze.

Zum Fischessen an den Anglerteich geht es am Mittwoch, 17. Mai, ab 11:30 Uhr. Danach fahren die Teilnehmer in ein Bauern-Cafe in Mülben und werden abends in Ober-Kainsbach musikalisch unterhalten. Eine Fahrt zu Rosen, Burgen und Felsentürme unternehmen die Senioren am Mittwoch, 21. Juni, schon ab 7:30 Uhr. Die Fahrt verläuft ohne musikalischen Abschluss und endet gegen 20:00 Uhr.

Die Wasserkuppe in der Rhön besuchen die Senioren dann am Donnerstag, 10. August. Die Ganztagesfahrt sieht auch Abstecher zu den Grenzanlagen der ehemaligen DDR, zum Kloster Kreuzberg (beides mit heimischer Führung) und eventuell zu einem Cafe in Fulda vor. Am Donnerstag, 14. September, geht es in einer Ganztagesfahrt nach Dinkelsbühl mit einer Stadtrundfahrt durch „die schönste Altstadt Deutschlands“. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden soll am Mittwoch, 4. Oktober, ebenfalls mit einer Stadtrundfahrt und dem Besuch eines Wiener Cafes in der Innenstadt besichtigt werden. Die Abfahrt hierfür ist für 10:30 Uhr geplant, die Rückkehr gegen 22:00 Uhr.

Die Abschlussfahrt findet dann am Mittwoch, 8. November, ab 13:00 Uhr statt. Traditionell geht es in ein Weingut, in dem getrunken, gegessen und getanzt werden darf. Diese Tour findet nur bei großer Beteiligung mit frühzeitiger Anmeldung statt.

Vor den Fahrten treffen sich die Senioren am 7. Mai (einem Sonntag) zum Frühlingsfest in der Lautertalhalle. Am 22. Oktober steht zudem das traditionelle Herbstfest auf dem Programm. Alle Details über die Aktivitäten der älteren Generationen können auch in der Homepage der Gemeinde unter www.lautertal.de eingesehen werden. Rechtzeitige und verbindliche Anmeldungen nehmen Frau Keller (Telefon 30715, E-Mail: keller@lautertal.de) oder Frau Trautmann (30726, g.trautmann@lautertal.de) entgegen.

(Text: he)

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SSV sucht Fotos aus dem Kaunertal

Ins Kaunertal nach Österreich zog es 1975 Fußballer und Anhänger der SSV. Vom 29. Mai bis zum 01. Juni machten sie Station in Feichten, dem zentralen Ort des Tals, das etwa 1300 Meter über dem Meeresspiegel liegt und auf dessen fast 3.000 Meter hoch ragenden Bergen auch im Sommer Ski gefahren werden kann. Das Kaunertal ist Teil der Ötztaler Alpen und wird geprägt durch den sechs Kilometer langen Gepatschspeicher, den die Rot-Weißen vor über 40 Jahren schon  besichtigten. Welchen insbesondere touristischen Wert das Kaunertal für Österreich hat, unterstreicht auch der Besuch des neuen Bundespräsidenten Dr. van der Bellen am 1. Januar diesen Jahres.

Die Reichenbacher kickten damals auch gegen ein Team des schwer zu bespielenden SC Kaunertal. Folgende Spieler kamen zum Einsatz (von links nach rechts): Peter Heist, Gerhard Katzenmeier, Heinz Kindinger, Heinz Eichhorn, Gerhard Heger, Harald Gottmann, Norbert Freudenberger, Karlheinz Kaffenberger, Bernd Keil, Alfred Muth, Rudi Jährling, Peter Bitsch und Klaus Ertl. Die meisten von ihnen sind heute noch Mitglied in der SSV, kommen ins Vereinsheim, oder besuchen Spiele des Vereins.

Über die Tour gibt es viele freudige Erinnerungen, manche Anekdoten zu erzählen, aber leider nur wenige Fotos. Wer welche für das Archiv der SSV beisteuern kann, wird gebeten, sich mit Edwin Mink, Peter Gehrisch oder Heinz Eichhorn in Verbindung zu setzen.

(Text und Repro: he)

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SSV sucht Fotos aus seinem über 100-jährigen Vereinsleben

Nicht nur alte und neue Fotos über das 40 Jahre alte Vereinsheim wurden bei einer Bilderschau der Sänger- und Sportvereinigung (SSV) gezeigt. Genutzt wurde der Nachmittag von den Mitgliedern auch zum Austausch alter Fotos. So zeigt unsere Aufnahme sechs Kicker aus den ersten Jahren der Rot-Weißen auf dem Sportplatz am Seifenwiesenweg. Damals war das Torgebälk noch eckig, der eiserne Winkel auf der Spielfeldseite angeschraubt, das Torgestänge aus Metall und der wenige Jahre zuvor erstellte Platz in einem nach heutigen Verhältnissen „bescheidenen“ Zustand.

Bei dem Treffen wurde auch vereinbart, die Aufnahmen über das inzwischen 107 Jahre alte Vereinsleben zu sammeln, zu sichten, zu bearbeiten und somit zu verbessern und zu archivieren. Dabei will die kleine Arbeitsgruppe (Leiter Edwin Mink, Bilderlieferant u.a. Adam Katzenmeier, Bildbearbeiter Peter Gehrisch und Heinz Eichhorn, Technik Bildbearbeitung Dr. Joachim Bartl) darauf achten, dass die digitale Zeit mit ihrer  kaum zu bremsenden Bilderflut nicht überbewertet, sondern auf das Wesentliche begrenzt wird. Trotzdem rechnen die Organisatoren damit, dass über die lange Zeit des Vereinsbestehens mehrere tausend Fotos zusammenkommen, die der Nachwelt erhalten bleiben sollen.

(Text und Repro: he)

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Gerda und Dieter Andrzejewski 50 Jahre verheiratet

(Foto: Andrzejewski)

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten jetzt Gerda und Dieter Andrzejewski am Kieshügel. Beide sind echte Reichenbacher, die nicht nur hier aufwuchsen, zur Schule gingen und heirateten, sondern auch in den örtlichen Vereinen integriert sind. Gerda, geborene Krauß, erlernte bei der Firma Wintrich in Bensheim den Beruf der Industriekauffrau. Mit dabei damals auch eine beachtliche Zahl von Reichenbachern, die in der Feuerlöscher- und Desinfektionsgerätefirma arbeiteten. Ihr Mann Dieter erlernte den Beruf des KfZ-Mechanikers und war zum Ende seiner beruflichen Tätigkeit als Lagerleiter tätig.

Das Ehepaar wohnt im elterlichen Haus von Dieter, das vom Jubelpaar an und umgebaut wurde. Dort wuchsen auch die beiden Töchter auf. Heute freuen sich Gerda und Dieter besonders, wenn die zwei Enkelkinder zur Betreuung an den Kieshügel kommen. Früher waren beide im TSV aktiv. So jagte Dieter schon zu Schulzeiten dem runden Leder nach, kickte dann in den Seniorenmannschaften und auch noch lange in der AH. Aktiv war er bei nahezu allen Baumaßnahmen des Vereins. In den letzten Jahren fuhr das Ehepaar gerne mit dem Verschönerungsverein in den Süden, hilft bei der Herrichtung von Rast- und Ruheplätzen und hat selbst schon eine Bank gespendet. Für den Verein gratulierten die zweite Vorsitzende Inge Meier, sowie die Kaffenberger-Dynastie mit zwei Generationen in schwarzer Tracht. Ehrenvorsitzender Albrecht Kaffenberger übermittelte telefonische Glückwünsche aus seinem Urlaubsort.

(Text: he)

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90. Geburtstag von Elisabeth Gutsche

(Foto: Christiane Dreiling)

Ihren 90. Geburtstag feierte in der Knodener Straße Elisabeth Gutsche, geborene Kindinger. Die rüstige Jubilarin war jahrzehntelang im Deutschen Roten Kreuz aktiv, sang im Frauenchor mit und unterstützt den örtlichen Verschönerungsverein.

Elisabeth Gutsche wurde auf der Insel“ geboren, ging in Reichenbach zur Schule, wurde hier am 14. April 1941 konfirmiert und heiratete den Heimatvertriebenen Alfred Gutsche. Mit ihm zog sie drei Kinder groß. In den 1960-er Jahren baute die Familie ihr Haus in der Knodener Straße, in dem Elisabeth noch heute lebt.

Mit ihrem Mann trat sie 1981 in der Gründungsversammlung dem Deutschen Roten Kreuz bei. Seine von den Kriegserlebnissen geprägte Einstellung pflanzte sich in der ganzen Familie fort. Alfred Gutsche war Rechner der Ortsgruppe Lautertal, Sohn Lothar Gründungsvorsitzender der Ortsgruppe Lindenfels, Dietmar in den Bereitschaften in Lautertal und Bensheim aktiv und Arno führt heute den DRK Kreisverband Bergstraße.

Zusammen mit ihrem Mann unterstützte Elisabeth auch den örtlichen Odenwaldklub (OWK) und den Bund der Vertriebenen (BdV), half bei deren Festen mit und wanderte in der Gruppe im Lautertal und im vorderen Odenwald. Neben der großen Familie und den Nachbarn gratulierten zum runden Geburtstag auch die Vertreter der Gemeinde, der Kirchengemeinde, sowie zahlreicher Vereine.

(Text: he)

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