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Überwältigender Empfang für Dr. Joachim Bartl

Empfang Dr. Bartl
Text: he Foto: fk

Dr. Joachim Bartl ist wieder da. Nach 231 Tagen lief er in Reichenbach ein und wurde von einer großen „Fan-Gemeinde“ vor der Evangelischen Kirche empfangen. Der Pilgerwanderer hatte mehr als 5.400 Kilometer nach Santiago di Compostela und zurück zu Fuß bewältigt.

Der evangelische Posaunenchor intonierte ihm zu Ehren drei Musikstücke, darunter Franz Schuberts „Das Wandern ist des Müllers Lust“. Willkommen hießen den sichtlich gerührten Fernwanderer neben seinen Freunden aus dem Reichenbacher Verschönerungsverein (VVR) und mehreren örtlichen Honoratioren, besonders seine Frau Bärbel und die beiden Töchter mit ihren Lebensgefährten.

„Ourewälle Riwwelkuche“ serviert

An den festlich gedeckten Tischen im evangelischen Gemeindehaus wurde Dr. Bartl und seinen Gästen frischer Kaffee und „ourewäller Riwwelkuche“ serviert. Auf seiner langen Wanderung durch die Pfalz, das Saarland, Frankreich und Nordspanien hatte er oftmals einen guten Kaffee und die gewohnte Verpflegung vermisst. 

5.400 Wanderkilometer wären eine „sensationelle Leistung“, meinte Ortsvorsteher Heinz Eichhorn in seiner Begrüßungsrede, einmalig für Lautertal und den Kreis Bergstraße und wahrscheinlich einmalig auch für Hessen und Deutschland. Dr. Bartls Wanderung sei unter außergewöhnlichen Witterungsbedingungen erfolgt: „Sibirische Kälte“ zwischen Februar und April, Dauerregen im Mai und Juni und „Saharahitze“ bis in den September hinein. Erst als er wieder nach Deutschland einwanderte, habe sich die Sonne gnädig gezeigt und einige herrliche Wandertage geliefert.

Bürgermeister Jürgen Kaltwasser fühlte sich an einen Film aus den 1960-er Jahren mit dem Titel „So weit die Füße tragen“ erinnert. Dr. Bartls Leistungen würden sicher Eingang in das Guiness-Buch der Rekorde finden. Auch als Botschafter und Werber für Lautertal und den Odenwald habe er außergewöhnliches geleistet. Damit der sichtbar schlanker gewordene Dr. Bartl „nicht ganz vom Fleisch falle“, überreichte der Bürgermeister ein „Fresskörbchen“.

Neben Bürgermeister Jürgen Kaltwasser mit Gattin begrüßte VVR-Vorsitzender und Ortsvorsteher Heinz Eichhorn auch die Erste Beigeordnete Helga Dohme, den Beigeordneten Alfred Kunert, die Lauterner Ortsvorsteherin Renate Müller, Ehrenbürger Horst Steinmann, den Geschäftsführer des Felsenmeer-Informationszentrums (FIZ), Günther Dekker, und mit Manfred Preuß (SSV), Helmut Lechner (Arbeitskreis Partnerschaft Europäischer Gemeinden – APEG), Rolf Herbold (Angelsportverein), Manfred Schaarschmidt (Verschönerungsverein Schönberg), Norbert Mink (Mandolinenorchester) und Siegfried Reimund (Landeskirchliche Gemeinschaft) auch die Vorsitzenden und Leiter von örtlichen Vereinen und Institutionen.

Text: he Foto: fk

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