Mitteilungen

"Neues aus dem Tal" - Jubiläen, Ehrungen, Berichte

Auf ein Neues

Nach Abschluss des ersten Anfänger PC-Kurses für Senioren konnte Lautertals Seniorenbeiratsvorsitzender Albrecht Kaffenberger (2.v.l.) erneut zahlreiche Interessenten zu einem Informationsgesprächs mit Ingo Walter (r.) im Foyer der Lautertalhalle begrüßen. Ziel dieser Kurse sei es, auch ältere Mitbürger mittels PC Zugang zum Rest der Welt zu ermöglichen. Besonders wenn ältere Menschen allein oder nicht mehr mobil sind, könnten sie per Internet mit Freunden und Verwandten in Kontakt bleiben.

Bei dem Einsteigerkurs gehe es vor allem darum erst einmal Grundlagen zu vermitteln. In dem ebenfalls angebotenen Fortgeschrittenenkurs werden dann Dinge wie Internetbanking. Albrecht verteilte noch eine Broschüre als Wegweiser durch die digitale Welt sowie ein Heft zu dem im Oktober stattfindenden Film-Festival der Generationen.

Ingo Walter dankte dem Seniorenbeiratsvorsitzenden für die Unterstützung bei seiner Arbeit in Lautertal. Ursprünglich, so Walter, habe er Lehrer werden wollen, aber damals keine Anstellung gefunden, so dass er sich der IT-Landschaft zugewandt habe und seither bei Banken und Internetprovidern tätig war. Den neuen Kursteilnehmern stellte er kurz sein Programm vor. Man werde, um allen eine einheitliche Umgebung auf dem PC zu verschaffen, mit dem Betriebssystem Linux arbeiten.

(koe/Bild: koe)

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Kunstrasenplatz eine „Erfolgsgeschichte“

Einweihung am 02. Oktober 2011
Einweihung am 02. Oktober 2011 (Foto: Boris Ertl)

Reichenbach: „Mit dem Kunstrasenplatz kamen neue Spieler und sportliche Erfolge zur Sänger- und Sportvereinigung (SSV). Die hohen Investitionen und das finanzielle Risiko haben sich bezahlt gemacht“, meinen die Verantwortlichen der SSV und zeigten sich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Anlage unterhalb des Felsenmeeres und den sportlichen Erfolgen der letzten Jahre.

Bei einer Begehung mit Bürgermeister Jürgen Kaltwasser (SPD), dem früheren Bezirksfußballwart Rolf Herbold, sowie einigen Mandatsträgern erinnerte SSV-Rechner Klaus Ertl an die Ausgangslage vor sieben Jahren. Damals hätte sich der Verein zwischen Hartplatz und Flohmärkten auf diesem und einem Aufbruch hin zu einer neuen Anlage mit veränderten Rahmenbedingungen entscheiden müssen. Trotz finanziellem Risiko habe sich der SSV für die Zukunft entschieden.

Dabei hätten die Verantwortlichen Glück gehabt mit der bauausführenden Firma. Da neu im Geschäft, hätte diese den Platz als Vorzeigeobjekt für künftige Auftraggeber hergerichtet. Dies habe für die SSV bestes Material zu günstigen Konditionen bedeutet. Auch fünf Jahre nach Inbetriebnahme sei kaum ein Verschleiß festzustellen. Durch einen guten Unterbau ist der Platz immer noch angenehm weich, gelenkschonend also besonders auch für ältere Spieler. Die Bauausführung sei von SSV-Mitglied Uwe Füchtenkordt fachlich begleitet worden. Auch dies habe mit dazu beigetragen, dass der Platz ein „Vorzeigeobjekt sogar auf Kreisebene“ wäre.

Finanziell, so Ertl, sei die SSV „aus dem Schneider“. Zu den Gesamtkosten von rund 230.000 Euro hätten extern besonders die Gemeinde Lautertal mit 80.000 Euro, das Land Hessen mit 60.000 Euro und der Landessportbund mit 10.000 Euro beigetragen. 30.000 Euro hätten 90 Mitglieder und Freunde des Vereins als Spenden gegeben, weitere Kosten hätte die SSV mit vielen engagierten Mitgliedern als Eigenleistung abdecken können. Die Differenz in Form eines „kleinen Darlehens“ sei inzwischen weitgehend abgetragen, so dass die Baumaßnahme nach fünf Jahren auch finanziell nahezu abgeschlossen ist.

Thorsten Bitsch, aktiver Spieler und seit kurzem auch stellvertretender SSV-Vorsitzender, bewertete den Kunstrasenplatz als „sportliche Erfolgsgeschichte“. Mit dem neuen Platz wären gleich acht Jugendliche in den Seniorenbereich gewechselt und spielten dort größtenteils mit einer ganzen Reihe von Neuzugängen in der Ersten Mannschaft. Diese wäre inzwischen aus der C-Klasse in die B-Klasse aufgestiegen und spiele dort nun schon in der zweiten Saison um die Meisterschaft mit, eine für die SSV früher undenkbare Entwicklung.

Neben den Spielrunden hätten die Rot-Weißen aber auch in Turnieren überzeugt. So konnte sie jetzt ihren letztjährigen Pokalerfolg beim Lautertal-Turnier verteidigen. Beim eigenen „Jakob-Röder-Gedächtnisturnier“ stehe sie nahezu in jedem Jahr auf dem „Treppchen“ und sogar bei den BA-Hallenmasters in Bensheim konnte die SSV schon den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Die gute Entwicklung bestätige zudem die Lautertaler 1-b-Mannschaft, die inzwischen ausschließlich mit Spielern des SSV bestückt und deshalb auch in SSV II umbenannt worden sei.

Was ein guter Kunstrasenplatz auch fußballerisch bedeuten kann, machte der langjährige Trainer Rolf Herbold deutlich. Früher wären die „odenwälder Hartplatzkicker“ auf den Rasenplätzen im Ried und im Kreis Darmstadt oft hoffnungslos unterlegen gewesen. Mit den neuen Plätzen hätten sich jedoch das Passspiel und die Technik aller Mannschaften erheblich verbessert. Heute wären die Odenwälder Fußballer überall ernstzunehmende Gegner.

Ein positives Fazit über die jetzt fünf Rasen- und Kunstrasenplätze im Lautertal zog auch Bürgermeister Jürgen Kaltwasser. Mit den Zuschüssen und den Pflegevereinbarungen mit den Vereinen habe die Gemeinde letztlich Geld gespart. Zusammen mit der sportlichen Weiterentwicklung der Teams hätten also beide Vertragspartner von der Entwicklung profitiert. (he)

Vor fünf Jahren wurde aus dem Tennenplatz der SSV Reichenbach ein Kunstrasenplatz.
Vor fünf Jahren wurde aus dem Tennenplatz der SSV Reichenbach ein Kunstrasenplatz. (Foto: he)

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Zwei Goldene Hochzeiten in Reichenbach

(Foto: Friedrich Krichbaum)

Gleich zwei Ehepaare feierten am Wochenende Goldene Hochzeit in der evangelischen Kirche. Vor 50 Jahren heirateten Hannelore Riedling und Helmut Fassinger, sowie Waltraud Horn und Heinz Eichhorn. Pfarrer Thomas Blöcher zelebrierte die Gottesdienste. Er hob hervor, dass beide Ehepaare als wohl erste Generation im Odenwald immer in Frieden, Freiheit und wirtschaftlichem Wohlstand leben durften, ein Geschenk Gottes, das vielen Generationen vorher nicht zu Teil wurde.

Hannelore Riedling und Heinz Eichhorn wurden beide in Reichenbach geboren, gingen hier gemeinsam zur Schule und wurden 1961 von Pfarrer Georg Mager konfirmiert. Helmut Fassinger kam mit seiner Familie 1946 aus der Slowakei als Heimatvertriebener nach Reichenbach, Waltraud Eichhorns Mutter war eine Heimatvertriebene aus Olmütz/CSR. Aus den 1966 geschlossenen Ehen gingen jeweils zwei Kinder hervor, heute freuen sich die Großeltern über sieben und fünf Enkelkinder.

Alle vier Jubilare waren und sind vielfach ehrenamtlich für ihre Heimatgemeinde und darüber hinaus aktiv. So arbeitete Hannelore Fassinger im Vorstand der Kirchengemeinde Reichenbach mit und unterstützte über Jahrzehnte hinweg den TSV. Waltraud Eichhorn ist Gewerkschaftsmitglied, trieb Gymnastik beim SSV und fördert schon über 40 Jahre die Ziele der SPD.

Helmut Fassinger jagte beim TSV erfolgreich dem runden Leder nach, stand 40 Jahre lang dem Kreisverband Bergstraße der Rassegeflügelzüchter vor und führt noch heute den Rassegeflügelzuchtverein Reichenbach und Umgebung. Heinz Eichhorn war 19 Jahre lang Ortsvorsteher in Reichenbach, stand den Gliederungen der SPD in Reichenbach und Lautertal, sowie der SPD-Fraktion vor. Seit 1997 ist er Vorsitzender des DGB-Ortsverbandes und achtet als Schatzmeister des DRK-Kreisverbandes Bergstraße auf dessen Finanzen.

Alle vier Jubilare eint ihre Mitgliedschaft im örtlichen Verschönerungsverein (VVR). Dort tragen sie seit über einem Jahrzehnt die odenwälder Tracht. Helmut Fassinger ist zudem Beisitzer im Vorstand, Heinz Eichhorn führte 16 Jahre lang den Verein. Kein Wunder, dass das Aushängeschild des Vereins, der Spinnkreis, beiden Jubelpaaren vor der Kirche Spalier stand und rote Rosen überreichten.

(Text: he)

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Simone Meister zur neuen Vorsitzenden des Verschönerungsvereins Reichenbach gewählt

Der Verschönerungsverein Reichenbach (VVR) hat eine neue Vorsitzende. In der von über 60 Mitgliedern besuchten Jahreshauptversammlung im Gründungslokal „Zur Traube“ wurde Simone Meister einstimmig an die Spitze des 450 Mitglieder starken Vereins gewählt. Die neue Vorsitzende war bisher als Beisitzerin im Vorstand aktiv und kümmerte sich in erster Linie um die Verbindung zur Hessischen Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege (HVT). Ihre Vertreterin ist weiterhin die langjährige 2. Vorsitzende Inge Meier. Rechner bleibt Ehrenvorsitzender Albrecht Kaffenberger, Schriftführerin Gertrud Marquardt.

Die elf Beisitzer wurden teilweise mit festen Aufgabengebieten betraut. So kümmert sich Fritz Becker künftig um den großen Aufgabenbereich der Dorfverschönerung. Er wird unterstützt von Christine und Eberhard Mößinger. Die Dorfbrunnen betreut Helmut Fassinger. Den Spinnkreis leitet wie bisher Irene Gorka, die sich zusammen mit Petra Baumbach um die rührige Gruppe kümmert. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist Friedrich Krichbaum verantwortlich, die Online-Briefe stellt Heinz Eichhorn zusammen, der auch für die Heimatgeschichte verantwortlich zeichnet. Die Einladungen zu den Jahreshauptversammlungen erstellt weiterhin Gertrud Müller. Dem Vorstand gehören ferner noch Jens Moser und Uschi Lech an, deren Arbeitsbereiche in der nächsten Vorstandssitzung am Montag, 20. Juni, 20 Uhr, im alten Rathaus festgelegt werden sollen.

Text: he, Foto: koe

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Lampertstein in Erinnerung rufen

Hinweisschilder an der Kreuzung der beiden Europäischen Fernwanderwege vor dem Rathaus und am Lampertstein im Felsbergwald regte jetzt ein Wanderfreund aus Heidelberg an. Zudem ist er der Auffassung, dass die Beschriftung am Lampertstein wieder einmal erneuert werden müsste.

Günter Wilhelm, ein nach eigenen Angaben zertifizierter Wanderführer und Skitourenführer, unterbreitete Bürgermeister Jürgen Kaltwasser jetzt diese Vorschläge schriftlich. Und im Gegensatz zu vielen anderen Anregern gemeindlicher Aktivitäten will er sich bei einer Realisierung sogar finanziell beteiligen.

Bereits am 8. Mai 2004 wies der BA auf den Schnittpunkt der beiden europäischen Fernwanderwege E 1 und E 8 direkt vor dem Rathaus der Gemeinde hin. Schon ein Blick auf die Landkarte zeige, so der damalige Bericht, dass der Odenwald im „Herzen Westeuropas“ liege und das Lautertal mit seinem Felsenmeer eine Sonderstellung auch bei den europäischen Fernwanderwegen einnehme. So führt der E 1 von Schweden durch Deutschland und das Felsenmeer, am Rathaus Reichenbach vorbei über den Hahnenbusch bis nach Genua in Italien. Oft sieht man Wandergruppen schwer bepackt den kurzen Weg entlang der Nibelungenstraße bis zur Hahnenbuschstraße laufen.

Gekreuzt wird dieser Fernwanderweg vom E 8, der von Dublin über den Borstein zum Hohenstein und weiter bis zum Bosporus führt. Günter Wilhelm kann sich vorstellen, dass am Rathaus eine Tafel aufgestellt wird, die auf diese beiden großen europäischen Wanderwege und auf ihre Schnittstelle in Reichenbach hinweist.

Da „Kleindenkmäler und interessante Informationen zum Wanderweg sinnvoll und touristisch sehr werbewirksam sind“, schlägt Wilhelm auch ein Hinweisschild auf den Lampertstein im Felsbergwald vor. Es sollte seiner Meinung nach auf dem Wanderweg oberhalb der Treppen, die zum Denkmal führen, stehen. Auf dem Denkmal selbst sollte die Schrift erneuert werden. Dies wurde letztmals im Herbst 2006 von Philipp Degenhardt und Walter Metter getan.

Das Denkmal erinnert an den eifrigen Jäger, der 1838 mit dem gräflich erbach-schönbergischen Revierförster Rautenbusch im Felsbergwald unterwegs war: „Hier sank, durch die Selbstentladung der Flinte eines Jagdgefährten getroffen entseelt zu Boden Jacob Lampert, Bürgermeister zu Reichenbach, geboren am 6. April 1797, gestorben am 14. Dezember 1838.“

Die damalige Sanierung des Denkmals und des Platzes wurde im Januar 2007 mit einer Besichtigungstour durch Verschönerungsverein (VVR) und Odenwaldklub (OWK) Reichenbach gefeiert. OWK-Vorsitzender Rudolf Prosch erinnerte an den Verstorbenen, die Entstehung des Denkmals und dankte allen Helfern für die Wiederherstellung der Anlage. Die Jagdhornbläser ließen ihre Instrumente erklingen und die Jagdpächter bewirteten die rund 100 Wanderfreunde.

Ob und wie die Anregungen des Heidelberger Wanderers umgesetzt werden können, soll nun in der Gemeinde, dem Verschönerungsverein und den beiden verbliebenen Lautertaler Odenwaldklubs in Beedenkirchen und Gadernheim erörtert werden.

(Text: he, Foto: koe)

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Einweihung die Zweite

Reichenbach. Die endgültige Inbetriebnahme der Londoner Parkbank auf dem Marktplatz in Reichenbach ist jetzt leider in Abwesenheit von Brian Brennan erfolgt. Bereits zur Feier des 35-jährigen Bestehens der Verschwisterung zwischen Radlett und Lautertal war das Sitzmöbel am 4. Oktober letzten Jahres mit den Gästen aus England nach dem Gemeindeempfang im Rathaus eingeweiht worden. Gespendet hatten die Bank neben Brian Brennan Helmut Lechner und Friedel Mink. Mit einigen Helfern verankerte Mink jetzt die neue Rastmöglichkeit, während Helmut Lechner für das entsprechende „Tauf-Getränk“ in Form eines schottischen Whiskys sorgte. Laut Reichenbacher „Bank-Chef“ Albrecht Kaffenberger sei das die Bank Nummer 81 auf Reichenbacher Gemarkung.  koe/Bild: koe

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Osterbrunnen ziert Reichenbachs Marktplatz

Reichenbach. Wieder einen „Hingucker“ haben Mitglieder des Verschönerungsvereins Reichenbach (VVR) für die Zeit bis Ostern auf dem Reichenbacher Marktplatz geschaffen. Wie die stellvertretende Vorsitzende des VVR, Inge Meier, bei ihrer Begrüßung betonte, hoffe man, dass der Anblick des österlich dekorierten Brunnens Freude bereiten werde. Sie begrüßte besonders Bürgermeister Jürgen Kaltwasser und die Erste Beigeordnete Helga Dohme.

Dank der Bereitstellung des Grünmaterials von der Bevölkerung habe das Projekt jetzt zum zweiten Mal durchgeführt werden können. Hier nannte sie vor allem die Familien Michael Jährling, Alfred Muth, Stefan Kaffenberger und Günther Gorka. Die Wickelarbeiten und Dekoration hatten Petra Baumbach, Uschi Lech und Irene Gorka übernommen. Die Ostereier-Krone auf dem Marktplatzbrunnen aufgebaut hatten Helmut Fassinger, Herbert Reimund, Philipp Degenhardt und Petra Baumbach. Eierspenden hatte der VVR von Philipp Degenhardt, den Ehepaaren Jöckel und Sprang erhalten. Durch mutwillige Zerstörungen im letzten Jahr hatten eine ganze Reihe der Eiergirlanden repariert werden müssen.

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Mit „S’wird Frühjoahr jetzt im Ourewald“ und „Am Brunnen vor dem Tore“ sowie „Ja im Ourewald, nur im Ourewald“ und „Tief im Odenwald“ luden die Spinnfrauen mit Irene Gorka am Akkordeon zum Mitsingen ein, bevor mit dem einen oder anderen Gläschen Wein auf das vollbrachte Werk angestoßen wurde.  koe/Bild: koe

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Gerda Hutschenreuther feierte ihren 90.

Ihren 90. Geburtstag feierte in der Beedenkirchener Straße Gerda Hutschenreuther. Die rüstige Jubilarin kam vor knapp 30 Jahren aus Dörflitz-Essbach bei Coburg ins Tal, weil ihre Tochter nach Wilmshausen verzogen war. Zuerst wohnte sie bei Ruth und Wolfgang Eckel in der Bangertsgasse, später bei den Familien Oswald/Degenhardt im Seifenwiesenweg. Jetzt hat sie eine geräumige Wohnung bei Gertraude und Heinz Roß.

Im Mittelpunkt ihres Rentnerdaseins stand und steht der SSV. Dort bewegt sie sich schon seit den ersten Tagen in Reichenbach in der Senioren-Gymnastik. Auch heute noch macht sie alle Veranstaltungen der Gruppe mit, auch wenn sie aufgrund ihres hohen Alters die Gymnastikstunden nicht mehr besucht. Dafür spielt sie bis zu dreimal wöchentlich Karten mit Auguste Ertl, der Vorsitzenden der SSV-Seniorengymnastik. Schon seit vielen Jahren winken die beiden Damen huldvoll vom Wohnzimmerfenster aus allen Kerwe- und Festumzügen zu.

Zum runden Geburtstag gratulierten nicht nur Tochter, zwei Enkel und vier Urenkel, sondern auch die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Beate Dechnig, Pfarrer Thomas Blöcher, Reinhard Pfeifer, Bürgermeister Jürgen Kaltwasser, SSV-Vorsitzender Manfred Preuß, die Leiterin der SSV-Damengymnastik, Auguste Ertl , sowie Ortsvorsteher Heinz Eichhorn. Gefeiert wurde nach dem Honoratiorenempfang in der Wohnung „natürlich“ im Vereinsheim des SSV.

(Text und Foto: he)

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Kostümierte Kindergartenkinder feierten Fasching

(Foto: koe)

Mächtig in Bewegung brachte Theresa Meckel Prinzen und Prinzessinnen, Cowboys, Seeräuber, Feuerwehrmänner, Bauarbeiter, Elfen, Schmetterlinge, Marienkäfer und viele andere bunt gekleidete Kinder beim Faschingsball in die Lautertalhalle.

Erneut eingeladen hatte der Freundeskreis des Reichenbacher Kindergartens. Unter Anleitung von Theresa Meckel konnten sich die jungen Narren bei diversen Tanz- und sportlichen Spielen gründlich austoben.

Bevor Zauberer “Magic Chris“ aus Otterstadt mit seinen Tricks die Kinder begeisterte, bot der Freundeskreis für alle Gäste Kaffee und Kuchen oder Limonade an. In einem Teil der Halle war ein Spieleparcours aufgebaut und bot mit unterschiedlichsten Geräten den jungen Gästen weitere Gelegenheit sich auszutoben.

Der Erlös des Nachmittags soll für Projekte des Reichenbacher Kindergartens verwendet werden.

(Text: koe)

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Schützen ehren langjährige Mitglieder

(Foto: Doris Koepff)

Sein Neujahrsschießen nahm der Schützenverein Reichenbach (SVR) zum Anlass langjährigen Mitgliedern Dank zu sagen.

Die Vorsitzenden Lothar Pöselt und Michael Hölzel überreichen Urkunden und Präsente an  Ernst Mink (25 Jahre), Klaus Krätzig (40) Jahre und Walter Koepff (50 Jahre). Verhindert waren Peter Germann und der langjährige Vorsitzende Helmut Schneider, die beide ebenfalls bereits seit 40 Jahren dem SVR angehören.

Trotz nasskalten Wetters fand das traditionelle Neujahrsschießen des SVR großen Zuspruch. Nicht nur, dass der Kleinkaliberstand ständig frequentiert war um einen der begehrten Hähnchengutscheine zu „erschießen“, den es für einen Treffer auf den „Zehner“ gab. Auch das Speisen- und Getränkeangebot fand guten Zuspruch.

(Text: koe)

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