Mitteilungen

"Neues aus dem Tal" - Jubiläen, Ehrungen, Berichte

„Päiders-Ruh“ in Elmshausen eingeweiht

Elmshausen hat eine neue Ruhebank gestiftet bekommen. Die Eheleute Georg und Hannelore Arnold spendeten eine neue Bank am Buchwald. Benannt nach dem alten Hausnamen „Päiders“ der Familie Arnold. In der Familie trugen mehrere Generationen die Männer den Vornamen „Peter“.

Die neue Bank steht am Weg vom Elmshäuser Friedhof kommend in Richtung Buchwald und bietet Wanderern und Spaziergängern eine Panorama Rast mit Blick über Elmshausen bis hin nach Reichenbach.

Die vorherige Bank fiel einem Sturm zum Opfer, so dass Georg Arnold zusammen mit seiner Familie eine Neue errichtete. Bei der Einweihung waren viele Familienmitglieder und Freunde bei bestem Wetter in geselliger Runde dabei.

(Text/Foto: Pöselt)

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Dorfgasthaus in neuem Glanz

Außenfassade West

Reichenbach: Die Sanierung des Dorfgasthauses „Zur Traube“ schreitet voran.

Nach der Außenwand des Saales wurde nun an der Westseite das Fachwerk wieder auf Vordermann gebracht, neue Fenster und Entwässerungsrohre eingezogen, die Treppe und das Geländer nach alten Vorgaben hergerichtet, sowie die Eingangstür aufgemöbelt.

Nun steht von der Straßenseite aus gesehen „nur noch“ die großflächige Giebelseite zur Sanierung an.

tl_files/userImages/seiteninhalte/berichte/265 06102015 2.jpgDort hängt auch eine Werbelampe für das Gasthaus, die bisher noch nicht so recht ins Blickfeld geraten war. Von der Gestaltung her könnte auch sie eine „Weyhrauch-Lampe“ sein.

Der Schlossermeister hatte in der Hochphase der Arbeit des früheren Verkehrs- und Verschönerungsvereins in den 1930-er Jahren die Drachenlampe am Rathaus, die Lampen und den Eingangsbogen am Aufgang zur Evangelischen Kirche, am Kircheneingang, gegenüber am Gemeindehaus, sowie an der ehemaligen Jugendherberge gefertigt. Alle diese Beleuchtungskörper wurden im Zuge der Sanierung der Häuser in der Dorfmitte hergerichtet und weitgehend an ihren alten Plätzen wieder angebracht.

Das Gasthaus „Zur Traube“ ist das wohl älteste Haus in Reichenbach. Nach Angaben der Besitzer wurde es 1369 erstmals erwähnt. Bis 1680 wurde es als Mühle betrieben, ab 1776 als Gasthaus geführt. Hier wurde 1862 der älteste Lautertaler Verein, der Männergesangverein Eintracht Reichenbach gegründet. Im nächsten Jahr kann die Gaststätte ihr 240. Jubiläum, 2019 das Haus seinen 650. Geburtstag feiern.

(Text/Fotos: he)

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Engländer und Einheimische spenden Ruhebank

(Foto: koe)

Eine „echte englische Parkbank“ steht jetzt auf dem Marktplatz neben dem Erinnerungsstein an das tausendjährige Bestehen Reichenbachs. Zahlreiche Gäste und Interessierte waren dabei, als die Bank feierlich eingeweiht wurde, darunter auch einige Trachtenträger des Verschönerungsvereins.

Gespendet wurde die schwere und stabile Holzbank vom langjährigen Freund Reichenbachs, dem Engländer Brian Brennan, dem früheren Vorsitzenden des Verschwisterungsvereins APEG, Helmut Lechner, sowie Friedel Mink vom Dorfgasthaus „Zur Traube“.

In einer kleinen Ansprache erinnerte sich Brian Brennan an die mahnenden Worte seiner Eltern an den Jugendlichen, dass „er mal auf einer Parkbank“ werde nächtigen müssen. Damit ihm bei seinen zahlreichen Besuchen in Reichenbach immer eine Schlafgelegenheit zur Verfügung stehe, habe er sich an der Finanzierung der Bank beteiligt. Sie steht in unmittelbarer Nähe zum Gasthaus „Zur Traube“, in dem er oft mit Helmut Lechner und Friedel Mink zusammensitzt.

Ortsvorsteher Heinz Eichhorn sagte zu, dass die Reichenbacher Brian Brennan während seiner Anwesenheit im Dorf immer die Bank freihielten. Die ironischen Reden beendete Friedel Mink, in dem er eine Runde Hochprozentigen ausgab.

(Text: he)

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Spinnkreis zieht in historisches Rathaus ein

(Foto: Friedrich Krichbaum)

Alle Stühle belegt waren beim ersten Treff des Spinnkreises in seinem neuen Domizil im alten Rathaus. 21 Teilnehmer zählte Abteilungsleiterin Irene Gorka – Rekord für die Treffen der Freunde des Spinnens, Strickens, Häkelns und Klöppelns. Vorwiegend die Abteilungsleiterin mit ihrem Mann Robert, sowie Petra Baumbach hatten im Vorfeld den Raum auf Vordermann gebracht.

Dazu zählte auch intensives Lüften und das Anlegen der feuchten Rückwand mit einer Spezialfarbe. Die Organisatoren hoffen, dass es bei einer fortdauernden Behandlung nicht mehr zu einer Schimmelbildung kommen wird.

Nicht ganz einverstanden war Irene Gorka mit dem organisatorischen Ablauf des Auszugs aus der alten Jugendherberge. Alle Beteiligten waren sich jedoch einig, dass der Spinnkreis nun einen „wunderschönen Raum“ in dem historischen Gebäude aus 1840 nutzen darf. Verschönerungsvereins-Vorsitzender Heinz Eichhorn dankte den Aktiven für ihre Arbeit  und betonte erneut, dass der Spinnkreis für Verein und Gemeinde ein Aushängeschild sei. Besonders seine Werbung für das Felsenmeer und Lautertal bei vielen Anlässen in Südhessen wäre „mit Geld nicht zu bezahlen“.

In Vorbereitung auf den „großen, bunten Theaterabend“ am 24. Oktober in der TSV-Halle übte der Spinnkreis dann alte odenwälder Lieder ein. Darunter auch die „Odenwälder-Nationalhymne“ „Mer sinn all vum Ourewoald“ des Reichenbacher Heimatdichters und Komponisten Georg Bechtel. Ein Höhepunkt des Auftritts wird sicher das Lied von der „Grieneboams-Lies“ werden, einem „genial getexteten“ Gassenhauer nach der Melodie von „Es steht ein Wirtshaus an der Lahn“. Die prächtige Stimmung an diesem Abend wurde noch durch Rosemarie Meister gesteigert. Die engagierte Trachtenträgerin war 70 Jahre alt geworden und überreichte aus diesem Anlass jedem Anwesenden eine kleine Flasche Sekt. Dafür wurde ihr mit einem Ständchen gedankt.

(Text: he)

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Nibelungenstraße wird auf 2,4 Kilometer saniert

Mit der weiteren Sanierung der Nibelungenstraße im Oberdorf in Reichenbach wurde am Montag (21. September) begonnen. Hessen Mobil ließ die Arbeiten ab DESTAG/ALDI Richtung Lautern fortsetzen.

Derzeit wird von hier bis zum Ortsausgang die Binder- und Deckschicht erneuert. Lokale Schadstellen sollen tiefergehend beseitigt werden. Die Fahrbahnflächen werden zehn Zentimeter tief gefräst.

In Bereichen von Schadstellen wird der Asphalt bis zu 25 Zentimeter tief ausgebaut und erneuert. Der neue Fahrbahnaufbau erfolgt durch eine sechs Zentimeter starke Asphaltbinderschicht und eine vier Zentimeter starke Asphaltdeckschicht. Die Entwässerungsrinne wird abgebrochen und durch eine Gussasphaltrinne ersetzt.

Nach Angaben von Hessen Mobil betragen die Gesamtkosten rund zwei Millionen Euro. Die Sanierungsarbeiten auf der 2,4 Kilometer langen Strecke bis Gadernheim werden voraussichtlich bis Juni 2016 andauern. Der Verkehr wird in dieser Zeit durch Bedarfsampeln geregelt, die besonders im Berufsverkehr längere Staus verhindern sollen. Bislang scheint dies auch gut zu funktionieren.

(Text und Foto: he)

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Dr. Karsten und Dr. Olga Gnann spendeten die 40. Bank für den VVR

(Foto: Friedrich Krichbaum)

Reichenbach. Sehr wohl fühlen sich Dr. Karsten und Dr. Olga Gnann in Reichenbach. Auch deshalb spendeten sie jetzt dem Verschönerungsverein eine Ruhebank, die inzwischen 40. gesponserte Sitzgelegenheit.

Auf ihr können sich die Praxisbesucher in der wärmenden Sonne ausruhen und das Dorfleben, insbesondere das Kommen und Gehen in der Arztpraxis und der Postagentur, beobachten.

Der Arzt Dr. Karsten Gnann kam nach einem einjährigen Aufenthalt in Australien 2004 nach Reichenbach und folgte in der Praxis an der Nibelungenstraße Dr. Waldemar Petruch nach.

Hier arbeitete er mit Dr. Günter Haas zusammen, bevor dieser 2012 stellvertretender Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen wurde. Seitdem ist das Ehepaar Gnann mit seinen vier Helferinnen zuständig für die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Reichenbach, aber auch für Patienten aus Elmshausen, Wilmshausen, Beedenkirchen und Lautern.

VVR-Ehrenvorsitzender Albrecht Kaffenberger freute sich, dass Reichenbach und Umgebung von einem sehr engagierten Arzt-Ehepaar betreut wird. Dies sei heute bei dem Trend „Weg vom Allgemeinarzt - Hin zum Facharzt“ nicht mehr selbstverständlich. Die örtlichen Patienten, insbesondere die Älteren, seien auch froh und denkbar, dass sie weiterhin ihren „Doktor“ zur Not zu Fuß aufsuchen könnten und nicht wie in anderen ländlichen Gemeinden zum Arztbesuch in die Stadt fahren müssten.

(Text: he)

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Hans Bitsch feierte 75. Geburtstag

Seinen 75. Geburtstag feierte im Seifenwiesenweg Hans Bitsch. Der rüstige Jubilar wurde im „Eck“ geboren, in der Evangelischen Kirche getauft und konfirmiert und ging in die örtliche Felsenmeerschule.

Er erlernte den Beruf des Maurers und war sein Leben lang weitgehend bei örtlichen Firmen beschäftigt. 1964 heiratete er Waltraud Hogen aus Lautern. Mit ihr hat er zwei Kinder und freut sich über drei Enkel und einen Urenkel.

Sein Leben lang unterstützte Hans Bitsch den TSV als Fußballspieler und vor allem als Jugendbetreuer. Nach der Verrentung schloss sich das Ehepaar auch dem örtlichen Verschönerungsverein an und unternahm mit ihm zahlreiche Ausflüge in den Süden. Hans Bitsch half bei fast jeder Aufstellung der derzeit 39 gesponserten Ruhebänke mit und war auch bei vielen anderen Arbeitseinsätzen, so unter anderen bei der Instandsetzung der Kirchentreppe dabei.

Zum runden Jubiläum gratulierten unter anderen Bürgermeister Jürgen Kaltwasser, Ortsvorsteher und Verschönerungsvereins-Vorsitzender Heinz Eichhorn, die Nachbarinnen Inge Herbold und Dina Knebel, sowie zahlreiche Freunde und Bekannte.

(Text und Foto: he)

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Seniorenfreundliche Gemeinde Lautertal

Auch das Felsenmeerinformationszentrum (FIZ) und die anschließende „Koboldklause“ wurden mit dem Zertifikat „Seniorenfreundlich“ ausgezeichnet

Gleich 19 Betriebe und Einrichtungen in Lautertal wurden bisher mit dem Zertifikat „Seniorenfreundlich“ ausgezeichnet. Wie Albrecht Kaffenberger, Vorsitzender des Seniorenbeirats Lautertal mitteilt, verfüge die Gemeinde damit über eine große Zahl von hervorragenden Einrichtungen, in denen älteren Menschen ein bequemes Einkaufen oder barrierefreie Behördengänge möglich sind.

„Spitzenreiter“ bei den ausgezeichneten Einrichtungen ist die Gemeinde Lautertal mit ihren öffentlichen Gebäuden selbst. So erfüllten die Dorfgemeinschaftshäuser in Beedenkirchen und Schannenbach, die Heidenberghalle in Gadernheim, die Lautertalhalle in Elmshausen, das Felsenmeerinformationszentrum (FIZ) und das Rathaus in Reichenbach die Anforderungskriterien. Ausgezeichnet wurden vier Gaststätten und ein Gästehaus, zwei Zahnarztpraxen, eine Praxis für Krankengymnastik, eine Apotheke, sowie drei Geschäfte, darunter auch ein großes Lebensmittelgeschäft.

Nach Mitteilung von Kaffenberger liegt Lautertal mit der Zahl der ausgezeichneten Betriebe klar über dem Kreisdurchschnitt. Während der Bevölkerungsanteil der Gemeinde im Kreis bei knapp drei Prozent liege, betrage die Zahl der ausgezeichneten Betriebe jetzt schon knapp vier Prozent der möglichen Höchstzahl. Denn der Kreisseniorenbeirat verteile die Auszeichnung nicht mit der Gießkanne. Höchstens 500 werde er auf Kreisebene vergeben. Dennoch hofft der Seniorenbeiratsvorsitzende, dass sich noch weitere Lautertaler Betriebe an der Aktion beteiligen und noch zahlreiche Betriebe ausgezeichnet werden. Die Mitglieder seines Gremiums würden bei der Antragstellung  gerne helfen.

Die Aktion des Kreisseniorenbeirats sucht landesweit Ihresgleichen. Mit ihr wird die seniorenfreundliche Ausstattung von Einzelhandelsgeschäften, Apotheken, Banken und Gaststätten gewürdigt. Wer die strengen Kriterien erfüllt, wird mit einem Zertifikat ausgezeichnet und darf für den Kunden deutlich sichtbar am Ladeneingang eine Plakette mit dem Aufdruck „Seniorenfreundlich – empfohlen vom Kreisseniorenbeirat Bergstraße“ anbringen. Berücksichtigt wird, ob zwischen Regalen und Kleiderständern genügend Platz für Rollstuhlfahrer oder für Omas und Opas gelassen wird, die mit dem Enkel im Kinderwagen auf Shoppingtour gehen. Schnell erreichbare Toiletten sind im Forderungskatalog ebenso obligatorisch, wie genügend Sitzgelegenheiten. Wünschenswert wären gut lesbare und im verständlichen Deutsch geschriebene Preis- und Warenschilder.

(Text und Foto: he)

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Reichenbach wandelt sich

Fachwerkhaus Friedhofstraße (Foto: Friedrich Krichbaum)

Reichenbach. Die Erneuerung von öffentlichen Gebäuden, Geschäfts- und Wohnhäusern in Reichenbach setzt sich fort. Nun soll im Unterdorf am Falltorweg ein altes Gebäude abgerissen und an seiner Stelle ein großes Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden.

Bewegung in eine eher stagnierende Entwicklung in Reichenbach brachte das Landesprogramm der „Einfachen Stadterneuerung“. Mit dessen Hilfe wurde das alte Rathaus aus 1840 komplett saniert und zeigt sich heute von allen Richtungen einsehbar und von seiner besten Seite.

An der Nibelungenstraße wurde mit Unterstützung aus dem Landesprogramm ein Mehrfamilienhaus auch energetisch saniert und in der Friedhofstraße aus heruntergekommenen Gebäuden ein prächtiges Fachwerkensemble gestaltet.

Schließlich wurde ebenfalls mit Mitteln der Stadterneuerung der Aufgang zur Evangelischen Kirche neu hergerichtet. Für die Kirchengemeinde war es der Abschluss einer längeren Sanierungsphase, in der die Barockkirche aus 1748 innen und außen komplett saniert wurde.

Das Förderprogramm regte auch die Instandsetzung weiterer Gebäude an. So wird schon seit Jahren das Traditionsgasthaus „Zur Traube“ mit großem Aufwand und viel Herzblut innen und außen saniert. Hier besteht die Hoffnung, dass schon bald das „Postkartenensemble“ altes Rathaus, Gasthaus „Zur Traube“ und Barockkirche wieder komplett fotografiert und gefilmt werden kann.

Vorzeigbar nach einer Komplettsanierung sind derzeit die Schulgebäude aus 1902, 1955 und 1991 mit dem umgestalteten Schulhof. Aufgefrischt wurden zudem die katholische Kirche und eines der beiden sich jetzt in Privatbesitz befindlichen früheren Gemeindehäuser im Brandauer Klinger. Gebaut hat auch die Sparkasse und errichtete neue Geschäftsräume an der Nibelungenstraße.

Am deutlichsten sichtbar sind derzeit die baulichen Veränderungen in der Dorfmitte bei der Erneuerung des Trautmannshofes. Hier sollen noch im Herbst 22 Wohnungseinheiten bezogen werden können. Hoffnung besteht jetzt auch, dass mit der Jugendherberge ein wenig ansehnliches Gebäude bald saniert wird. Das Anwesen ging kürzlich in den Besitz eines örtlichen Unternehmers über, der es zu einem Wohn- und Geschäftshaus umbauen will (wir berichteten).

Von einem örtlichen Investor umfassend saniert wird auch ein markantes Gebäude im Unterdorf, das ehemalige „Ärztehaus“ an der Nibelungenstraße. Hier praktizierten ab 1891 bis 1958 die Allgemeinärzte Dr. Nahm, Dr. Friedrich Wolpert, Dr. Richard Römer und Dr. Paul Baunach. Mit dem Neubau des Wohn- und Geschäftshauses am Falltorweg setzt sich eine Entwicklung fort, die es in dieser Intensität in der über tausendjährigen Geschichte des Dorfes bisher noch nicht gegeben hat.

(Text: he)

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Kindergärten: Gemeinde hat ihre Hausaufgaben gemacht.

Elmshausen. Fortgeschrieben wurde jetzt die Kindergartenbedarfsplanung für die Jahre 2015 und 2016. Die von Ursula Kindinger-Bickel als der Beauftragten der Evangelischen Kirchengemeinde Reichenbach vorgelegte Planung wurde vom Gemeindevorstand und in ihrer jüngsten Sitzung auch von der Gemeindevertretung zur Kenntnis genommen. In ihr wird der Rechtsanspruch durch das Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) und ergänzend durch das Kinderförderungsgesetz (KiFöG) betont. Danach legt der Gesetzgeber Wert auf „den stufenweisen Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren.“

In Lautertal gibt es derzeit fünf Kindergärten in Beedenkirchen, Elmshausen, Gadernheim, Lautern und Reichenbach, in denen die Evangelische Kirchengemeinde Reichenbach der Träger ist. Hinzu kommt noch der Natur- und Erlebniskindergarten in Reichenbach, der von einem Verein getragen wird. In allen sechs Horten stehen zurzeit 290 Plätze zur Verfügung, davon 250 Ü3-Plätze („über drei Jahre“) und 40 Krippenplätze (U3).

Im Kindergarten Elmshausen ist in Anlehnung an das Bild vom kompetenten Kind, der pädagogische Schwerpunkt auf die Bildungs- und Lerngeschichten ausgerichtet. Die evangelische Einrichtung ist in der Idylle der Buchwaldstraße untergebracht und umfasst zwei Gruppen (zehn U3-Plätze, 35 Ü3-Plätze). Er wurde 1997 von der Gemeinde Lautertal errichtet. Seine Pforten sind von 7:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Hier wird auch ein Mittagstisch angeboten.

Geleitet wird der Kindergarten von Wiltrud Klüter. Die Pädagogik richtet sich nach dem Situationsansatz, dessen oberstes Ziel es ist, Kindern zu helfen, ihre jetzigen oder zukünftigen Lebenssituationen möglichst autonom, kompetent und solidarisch zu bewältigen. Als evangelischer Kindergarten besteht ein religionspädagogischer Auftrag und Integration religionspädagogischer Elemente in die tägliche Arbeit.

(Text und Foto: he)

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