Mitteilungen

"Neues aus dem Tal" - Jubiläen, Ehrungen, Berichte

Neues Wohn- und Geschäftshaus in Reichenbach.

(Foto: Friedrich Krichbaum)

Reichenbach. Das westliche Dorfeingangsschild des Verschönerungsvereins muss versetzt werden. In seiner jüngsten Sitzung beschloss deshalb der Vorstand, dass das derzeit an einem Blumengeschäft an der Nibelungenstraße angebrachte Willkommensschild künftig weiter zum Dorfeingang hin stehen soll.

Der eine von drei Grüßen an die Autofahrer war kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2009 angebracht worden. Ähnliche Plätze wie die an der Nibelungenstraße im Oberdorf und vor dem Felsenmeerparkplatz ließen sich damals für das Unterdorf nicht finden. Deshalb griff die Arbeitsgruppe um Gertrude Müller, Dr. Joachim Bartl und Albrecht Kaffenberger einen Vorschlag von Bauamtsleiter Rainer Krämer auf, das Schild an dem Nebengebäude des historischen Anwesens Nibelungenstraße 221 anzubringen.

Dieses wurde jetzt veräußert. An seiner Stelle will der neue Besitzer schon bald ein großes  Wohn- und Geschäftshaus errichten lassen, an dem kein Platz mehr für das Willkommensschild ist. In Vorbereitung der Umsetzung hat Albrecht Kaffenberger Gespräche mit der Gemeinde Lautertal, dem Straßenbauamt und den Anliegern geführt und schlug dem Vorstand die Ausführung der Arbeiten durch ein örtliches Unternehmen vor. Dieses will die Versetzung bis Ende September abgewickelt haben.

(Text: he)

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Ehemalige Jugendherberge wechselt Besitzer

Reichenbach: Die ehemalige Jugendherberge und das frühere Feuerwehrgerätehaus in der Beedenkirchener Straße erhalten einen neuen Besitzer. Wie Bürgermeister Jürgen Kaltwasser mitteilt, gehen die ehemals der Gemeinde gehörenden Gebäude von einem englischen Investor an einen Reichenbacher Unternehmer über. Dieser will sie überwiegend als Wohnung, aber auch als Geschäftsräume nutzen. Bis dies allerdings so weit ist, werden noch einige Entrümpelungs- und Umbauarbeiten notwendig sein.

Das Ensemble hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Ehemals als Gasthaus genutzt, erwarb es 1882 die Gemeinde von der Witwe Beutel. Über 50 Jahre diente es neben dem alten Rathaus und der 1902 errichteten Schule in der Knodener Straße als Schulhaus. Mit der Gründung der Jugendherberge im Jahre 1930 wurde das auch als Feuerwehrdomizil genutzte Nebengebäude, später auch das Hauptgebäude, zum Heim für viele Jugendliche und wandernde Schulklassen. Mit der Gründung der Gemeinde Lautertal zogen Teile der Verwaltung hier ein. Die Gebäude dienten als Wohnungen, Unterkunft der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Seniorentagesstätte, Gemeindebücherei, Sitzungsort der gemeindlichen Gremien, Vereinshaus und sogar als Markt für einen Obst- und Gemüsehändler.

Nach dem Besitzerwechsel gilt es für die Gemeinde, so der Bürgermeister, vor allem einen Standort für die Bücherei zu finden. Hierfür wird er dem Gemeindevorstand als Übergangslösung das neue Rathaus vorschlagen, das ja auch ein Haus der Begegnung und der Bürger ist. Für die in der ehemaligen Jugendherberge noch tagenden Vereine, wie beispielsweise der Spinnkreis des Verschönerungsvereins (VVR), schlug Kaltwasser die Nutzung des Tagungsraums im alten Rathaus vor. Dieser wäre wohl nicht so groß wie der in der alten Jugendherberge, aber sicher ausreichend, vielleicht sogar gemütlicher.

(Text und Foto: he)

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Matthias Frank übernimmt Essinger-KfZ-Werkstatt

Reichenbach. Von Matthias Frank betrieben wird jetzt die Kraftfahrzeugwerkstatt in der Beedenkirchener Straße 21. Zum 1. Juli übergab sie die bisherige Auto-Essinger GmbH an den aus Bickenbach stammenden KfZ-Meister. Frank repariert unter anderem Modelle der französischen Autobauer „Peugeot“ und „Citreon“, bei denen er auf eine über 20-jährige Erfahrung verweisen kann. Der neue Inhaber betont aber ausdrücklich „markenunabhängig“ zu sein.

In Kürze will er zudem Jahreswagen verkaufen, die neben der Werkstatt in der Beedenkirchener Straße hauptsächlich auf der Ausstellungsfläche im ‚Reichenbacher Oberdorf (oberhalb von DESTAG/Aldi), direkt an der Nibelungenstraße zu sehen sein werden. Die Werkstatt ist von montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr geöffnet, freitags, von 8 bis 17 Uhr und samstags je nach Vereinbarung.

(Text und Foto: he)

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Wiesenurnenfeld auf dem Friedhof Beedenkirchen installiert

„Dank des Einsatzes vieler Bürger hat sich vieles zum Guten verändert“, meinte Ortsvorsteher Werner Heist (SPD) in der jüngsten Ortsbeiratssitzung. Bei einem Ortstermin auf dem neuen Friedhof stellten die Mitglieder gute Fortschritte bei der Gestaltung des Wiesenurnenfeldes fest. So sind die Wege dorthin angelegt und gekiest, die drei Stelen bereits aufgestellt und die erste Bestattung ist auch schon erfolgt.

Von Bürgern wurden bronzene Schildchen vorgestellt, auf denen die Namen der Verstorbenen und ihre Daten eingraviert werden können. Entlang einer noch zu installierenden Ranke auf der mittleren Stele können diese Schildchen angebracht werden. Zur Auswahl standen Schilder mit den Blättern von Buche, Efeu, Ahorn und Ginkgo. Schnell entschied sich der Ortsbeirat für das Ahornblatt.

Es kann über die Gemeinde gekauft werden und wird voraussichtlich etwa 160 Euro inklusive der Gravur kosten.

(Text und Foto: he)

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Mit Kniefall die Welt beeindruckt.

(Foto: Helmut Lechner)

Dem Ehrenmal zur Erinnerung an die Helden des Warschauer Ghettos stattete der Lautertaler Helmut Lechner einen Besuch ab. Das Vorstandsmitglied des Bergsträßer Freundeskreises Brücke Most, der die Verschwisterung mit Schweidnitz  (heute Swidnica) in Niederschlesien südlich von Breslau angeregt hatte, war vor allem durch die spontane Aktion von Willy Brandt beeindruckt worden.

Der damalige deutsche Bundeskanzler hatte bei seinem Besuch am 7. Dezember 1970 vor dem Ehrenmal niedergekniet und die polnische Bevölkerung und die Weltöffentlichkeit stark beeindruckt. Ihm zu Ehren ist in das Denkmal auch eine Abbildung dieses Kniefalls eingebaut worden.

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(Text: he)

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Kita-Freundeskreis wählte neuen Vorstand

Reichenbach. Erfolg hatte eine Werbeaktion bei den Eltern der Kindertagesstätte (Kita). Statt der befürchteten Auflösung des Freundeskreises stellten sich wieder genügend Eltern für die Führungsarbeit zur Verfügung, so dass ein sechsköpfiger Vorstand gewählt werden konnte, der die erfolgreiche Arbeit im kommenden Geschäftsjahr fortsetzen will. 

Der Freundeskreis wurde 2001 ins Leben gerufen. Damals ging es in erster Linie um die Unterstützung beim Anbau an den viergruppigen Hort in der Knodener Straße. Bei der Umsetzung der Baumaßnahme durch die Gemeinde fehlte Geld, das auch die Evangelische Landeskirche und die Kirchengemeinde nicht requirieren konnten. Deshalb wurde die Bildung eines Freundeskreises vorgeschlagen, „der Spenden beschaffen und über eigene Aktivitäten Geld in die Kasse bringen sollte“.

Als Ziele gaben die Initiatoren „die Sicherung der Zukunft der Kita und das Abfangen der Mittelkürzungen durch die Evangelische Landeskirche“ an. Die Qualität der Kita-Arbeit sollte zudem durch aktive Mitarbeit bewahrt werden. Fortan sammelte der Freundeskreis über 50.000 Euro ein, Eltern und örtliche Vereine halfen mit beim Anbau, bei der Gestaltung des weitläufigen Geländes, bei der Beschaffung und dem Aufbau einer großzügigen Kletterlandschaft.

Auch die scheidende Vorsitzende Nina Backs konnte über finanziell erfolgreiche Maßnahmen des Freundeskreises im Geschäftsjahr berichten. Im Mittelpunkt stand die beliebte Faschingsveranstaltung in der Lautertalhalle, die auch künftig jeweils samstags vor der Faschingswoche stattfinden soll. Hinzu kam eine Theateraufführung im Gasthaus „Zur Traube“ und kleinere Einzelmaßnahmen. Dies alles schlug sich positiv auf den Kassenbestand nieder, wie Rechnerin Katja Hiller berichtete. Da im vergangenen Jahr keine größeren Ausgaben anstanden, ist der Freundeskreis gut gerüstet für künftige Aktionen.

Trotzdem kam die Neubesetzung der Vorstandsämter nicht so recht in die Gänge. Nach einer erfolglosen Zusammenkunft rief der alte Vorstand in „einem letzten Versuch zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung“ auf. Mit Erfolg. Mit dabei in der Versammlung im Gymnastikraum der Kita waren vor allem Mütter von Kindern, die neu die vorschulische Erziehung genießen. Schließlich „verabschieden sich zahlreiche Eltern in diesem Sommer in die Schule.“

Neben der bisherigen Vorsitzenden Nina Backs schieden auch ihre Stellvertreterin Nathalie Benker, Schriftführerin Steffi Lang, sowie Pressereferent Andreas Bitsch aus. Unter der Wahlleitung der scheidenden Vorsitzenden wurde Nina Hogen zu ihrer Nachfolgerin gewählt. Neue Stellvertreterin wurde Melanie Gehrisch, Rechnerin bleibt Katja Hiller, neue Schriftführerin ist Monika Stumpf, neue Pressereferentin Hanna Witscher, Beisitzerin bleibt die Erzieherin Daniela Heldmann.

(Text und Foto: he)

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Charlotte Sann feierte 85. Geburtstag

1962 kam Charlotte Brück aus der Wetterau nach Reichenbach. Mit ihrem Mann Theodor baute sie sich im Seifenwiesenweg ein Haus, dem „ersten Fertighaus im Dorf“, wie die Jubilarin betonte. Fortan kickten ihre beiden Söhne Rainer und Horst beim SSV.

Mit der Aufnahme des Spielbetriebes bei der SG Lautern wechselte Rainer zu den Blau-Weißen und wurde in Lautern auch in der Kommunalpolitik aktiv. Als Sozialdemokrat wurde er mehrfach zum Ortsvorsteher gewählt und kümmert sich noch heute als Vorsitzender des Hallenausschusses um die Festhalle an der Hauptstraße.

Nach dem frühen Tod ihres Mannes Theodor heiratete Charlotte nochmals und lebt heute mit ihrer Tochter Heike im Haus im Seifenwiesenweg. Über die Geburtstagsglückwünsche von Bürgermeister Jürgen Kaltwasser und Ortsvorsteher Heinz Eichhorn freute sie sich auch noch zwei Tage nach dem eigentlichen Ereignis, wie unsere Aufnahme belegt. Gerne an nahm Charlotte Sann auch das musikalische Geburtstagspräsent des Verschönerungsvereins (VVR), dem die Jubilarin schon seit vielen Jahren angehört.

(Text und Foto: he)

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Männergesangverein Eintracht ehrte und feierte

(Foto: Heiko Gehrisch)

Reichenbach (he)

Langjährige Mitglieder ehrte der Männergesangverein Eintracht. Beim Sommerfest im Vereinsheim der Rassegeflügelzüchter wurde Karl Delp für sein 60-jähriges Singen im Chor gedankt. Seit 50 Jahren unterstützen Roland Gehrisch und Martin Villmow den Verein.

25 Jahre aktiv sind Jürgen Schmitt und Heiko Gehrisch, der zudem noch in zahlreichen Funktionen die Eintracht fördert. Schließlich wurde noch Ludwig Werner für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt. Die Würdigungen nahmen Vorsitzender Peter Kaffenberger und Kreisvorsitzender Heinz Ritsert vor.

Der Verein hatte vor dem Heim der Rassegeflügelzüchter ein Zelt aufgebaut, das den ganzen Tag über gut frequentiert war. Mitglieder und Freunde servierten den Gästen schmackhaften Hackbraten, Rindswürstchen, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, frisches Fassbier, sowie allerlei Getränke. Zwischendurch gab der Chor Kostproben seines musikalischen Könnens.

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Bank für Familien und Senioren eingeweiht

(Fotos: Friedrich Krichbaum)

Beedenkirchen (he)

In der Garage statt im Wald wurde eine Ruhebank des Senioren- und Familienwanderweges eingeweiht. Die von Hannelore und Heinz Jöckel (Hoxhohl) gespendete Sitzgelegenheit steht zwischen dem Parkplatz an den Römersteinen und dem Felsenmeer. Sie wurde von Mitgliedern des Lautertaler Seniorenbeirats und Bürgern aus Beedenkirchen und Umgebung aufgestellt.

Als diese die Spenderfamilie, Vertreter des Seniorenbeirats, Ortsvorsteher Werner Heist und einige Helfer einweihen wollten, regnete es allerdings sehr stark. Deshalb wurde die kleine Feier kurzfristig in das Haus der Spender verlegt. Dort dankte Initiator und Vorsitzender des Seniorenbeirats, Albrecht Kaffenberger, Spendern und Helfern. Der im März eingeweihte Senioren- und Familienwanderweg ist rund neun Kilometer lang und führt vom Radlettplatz in Elmshausen, durch das Felsenmeer und den Felsbergwald, bis hoch zur Kuralpe in Staffel.

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Auf ihm sollen an den Steigungen einmal alle 200 Meter eine Ruhebank stehen, damit sich insbesondere die Senioren darauf ausruhen und Natur und Landschaft genießen können. Da der Seniorenbeirat über keine eigenen Mittel verfüge, habe er zu den Bankspenden aufgerufen. Unterstützt wird die Initiative von zahlreichen Bürgern, den Verschönerungsvereinen in Elmshausen und Reichenbach, dem TSV Elmshausen, Blau-Weiß Beedenkirchen, sowie den Ortsvorstehern Tobias Pöselt, Heinz Eichhorn und Werner Heist. Trotz dieses großen Unterstützerkreises wären einige Bänke noch nicht finanziert und suchten noch nach Geldgebern. Eine Bank koste rund 350 Euro. Hinzu käme in der Regel noch eine kleine Einweihungsfeier, die in Hoxhohl zur Freude der Helfer sehr üppig ausfiel.

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Auch Landrat und Bürgermeister gratulierten

(Foto: Friedrich Krichbaum)

Gleich ein Dutzend langjähriger Mitglieder ernannte der Verschönerungsverein Reichenbach (VVR) zu Ehrenmitgliedern. In einer Feierstunde im Vereinsheim der Rassegeflügelzüchter gratulierten den Ernannten auch Landrat Matthias Wilkes, Bürgermeister Jürgen Kaltwasser und die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Beate Dechnig, zur Auszeichnung.

Vorsitzender Heinz Eichhorn, seine Stellvertreterin Inge Meier und Ehrenvorsitzender Albrecht Kaffenberger nahmen die Ernennungen vor. Schon in der Gründungsversammlung des Vereins am 10. Juni 1974 im Gasthaus „Zur Traube“ sei Helga Harjes dabei gewesen. Über lange Jahre hinweg habe sie bei der Pflege von kleinen Anlagen und Pflanzecken im Ort mitgeholfen. Als Reichenbacher „Patriot“ habe sich schon immer Dieter Horn hervorgetan. Das Gründungsmitglied des VVR sei der festen Überzeugung, dass jeder Ortsbürger in der Feuerwehr und im Verschönerungsverein sein müsse. Nach seiner Zeit als Wehrführer und Leiter des Spielmanns- und Fanfarenzuges habe er mit seiner Frau Angelika über Jahre hinweg die Anlage am „Käsgarten“ gepflegt.

In 40-jähriger „Ehe“ mit dem VVR verbunden seien Doris und Walter Koepff. Die beiden Gründungsmitglieder hätten insbesondere bei den Glassammlungsaktionen des Vereins, bei der Pflege von Plätzen und Anlagen, sowie bei den Grillfesten am Hohenstein mitgewirkt. Während Walter seit Beginn über die Vereinsaktivitäten in Wort und Bild berichtete, hätte sich Doris Koepff besonders beim erfolgreichen Verkauf des Jubiläumsbuches „Reichenbach 2012 – eine Momentaufnahme“ hervorgetan. Beispielhaft seien die Aktivitäten des VVR-Gründungsmitgliedes Dieter Oster bei der Förderung der Zusammenarbeit der Reichenbacher Vereine gewesen. Als Vorsitzender der Vogelschützer hätte er alle  wichtigen Veranstaltungen im Dorf besucht, hätte für Zusammenarbeit der Vereine und Toleranz untereinander geworben. In den letzten Jahren habe er bei zahlreichen Projekten des VVR selbst mit angepackt.

Dem Verein seit der Gründung verbunden wäre auch Gretel Röder. Sie und ihr Mann Jakob hätten besonders in den 1970-er und 1980-er Jahren dem VVR oft Fahrzeuge und Maschinen für ihre Arbeit im Dorf zur Verfügung gestellt. Außergewöhnlich wäre die Mitgliedschaft eines Vereins in einem Verein, wie beim VVR-Gründungsmitglied SSV Reichenbach. Nach der Initiative von Jakob Röder sei es heute wesentlich dem SSV-Vorsitzenden und VVR-Mitglied Manfred Preuß zu verdanken, dass die guten Beziehungen beider Vereine aufrechterhalten blieben. Maßgeblich zur Gründung des Vereins habe auch Ehrenbürgermeister Josef Weitzel beigetragen. In einer Zeit der „Aufbruchstimmung“ in Lautertal wären mit dem damaligen Bürgermeister die Verschönerungsvereine in Elmshausen, Reichenbach, Gadernheim und Schannenbach gegründet worden.

Kurze Zeit nach der Gründung ist Helmut Lechner Mitglied geworden. Im VVR habe er sich als Referent für besondere Themen, beispielsweise über den Freiheitskämpfer Theodor Körner und die Drachenlampe am alten Rathaus hervorgetan. Auch Ende 1974 kam Gertrud Müller zum VVR, die seit Jahren die Einladungen an die derzeit knapp 450 Mitglieder zur Generalversammlung fertige und im Vorstand mitarbeite. Gründungsmitglied, stellvertretende Vorsitzende, Vorsitzende und Mitglied im Stiftungsrat der Mößinger-Stiftung war und ist Waltraud Dörrschuck. Schließlich leitet Gründungsmitglied Heinz Eichhorn seit September 2000 den VVR als Vorsitzender.

Der Ehrungsabend wurde umrahmt durch gemeinsam gesungene Volkslieder, zu denen Irene Gorka den Ton angab. Um die Bewirtung im Vereinsheim der Rassegeflügelzüchter kümmerten sich Hannelore und Helmut Fassinger, sowie Waltraud und Hans Winkler.

(Text: he)

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