Mitteilungen

Aktuelle Mitteilungen der Verwaltung

Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung

Routinemäßige Überprüfung auf den Friedhöfen der Gemeinde Lautertal – Grabmale müssen standsicher sein

Ab dem 14. September wird der KMB auf den fünf Lautertaler Friedhöfen die Standfestigkeit der Grabmäler prüfen lassen, denn die schweren Grabsteine bergen eine nicht zu unterschätzende Unfallgefahr: Äußere Einflüsse wie Hitze, Frost, Regen oder eindringende Wurzeln können dazu führen, dass sich Grabsteine lockern, umstürzen und im schlimmsten Fall auch Menschen verletzen. Um dieses Gefahrenpotenzial so weit wie möglich auszuschließen, ist die Gemeinde Lautertal gesetzlich verpflichtet, mindestens einmal im Jahr die Standfestigkeit der Grabmale auf den gemeindeeigenen Friedhöfen zu überprüfen.

Die Überprüfung führt eine vom KMB beauftragte Fachfirma durch, die mit einem speziell hierfür entwickelten Gerät und nach einem festgelegten Verfahren arbeitet. Auf den Friedhöfen der Gemeinde Lautertal gelten für dieses Verfahren die Richtlinien des Bundesinnungsverbandes des Deutschen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks. Falsch ist übrigens die Annahme, dass die Standfestigkeit durch Hin- und Herrütteln vorgenommen wird und dadurch die Grabsteine losgerissen werden. 

Grabmale, die den Vorschriften nicht entsprechen, werden mit einem entsprechenden Warnaufkleber versehen. Ist gar von einer Gefahr für Leib und Leben der Friedhofsbesucher auszugehen, wird das Grabmal vorläufig gesichert oder umgelegt. Die Nutzungsberechtigten erhalten dann eine schriftliche Aufforderung, die Standsicherheit des Grabmals durch eine Fachfirma ordnungsgemäß wieder herstellen zu lassen. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig zu wissen, dass Nutzungsberechtigte für Schäden, die durch umfallende Grabsteine an Personen oder Sachen entstehen, haftbar sind. Die Nutzungsberechtigten werden daher gebeten, bereits vor Erhalt der schriftlichen Aufforderung auf die angebrachten Warnaufkleber zu achten.

Lautertal, den 07.09.2020
Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Lautertal (Odenwald)
gez.
Andreas Heun
Bürgermeister

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Mitteilung der Gemeindeverwaltung

Die Gemeinde Lautertal ruft zum Wasser sparen auf

Durch die lang anhaltende, trockene Witterung werden die Wasserreserven immer geringer und die Trinkwasserversorgung wird immer schwieriger. „Wir sind am Anschlag und appellieren nun dringend an die Bürgerinnen und Bürger Wasser einzusparen“, so BM Heun.

Die Gemeindeverwaltung bittet die Bevölkerung deshalb dringend darum, auf das Autowaschen und Rasensprengen zu verzichten. Darüber sollte auch das Befüllen von privaten Pools oder Schwimmbädern vermieden werden bzw. sollte dies nur noch nach Voranmeldung bei der Gemeinde durchgeführt werden (wasserversorgung@lautertal.org, Tel.: 06254-307-0). Ebenso bitten wir die Bevölkerung darauf zu achten, dass Grünflächen nicht übermäßig bewässert werden, die Waschmaschine nicht unnötig läuft und die Spülmaschine nur dann eingeschaltet wird, wenn sie wirklich voll ist.

Die Gemeinde Lautertal wird hauptsächlich über natürliche Quellen mit Trinkwasser versorgt. Wenn lange Zeit kein oder wenig Niederschlag fällt lassen die Quellschüttungen nach und die Brunnen, aus denen tieferes Wasser gefördert werden kann, schaffen es nicht mehr, den Bedarf ausreichend zu decken.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger sich daran zu halten, damit weiterhin auch eine Versorgung sicher gestellt werden kann.

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Mitteilung der Stadt Heppenheim

Das Ordnungsamt der Stadt Heppenheim teilt mit:

"Aufgrund von weiteren Straßenbauarbeiten in Ober-Hambach vom 17.08.2020 bis 14.09.2020 wird die Forststraße in dieser Zeit verschlossen bleiben."

 

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Mitteilung der Gemeindeverwaltung

Bauarbeiten - Feldweg im Fischweiher gesperrt

In Elmshausen beginnen am Montag, 3. August, Arbeiten an der Trinkwasser-Verbindungsleitung zwischen dem Hochbehälter Sachsenhäuser Straße und dem Tiefbrunnen im Fischweiher.

Dazu wird der Wirtschaftsweg zwischen dem Fischweiher und dem Gewerbegebiet Schiffersacker gesperrt werden. Die Arbeiten sollen rund zwei Wochen dauern. 

 

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Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung

Gemeinde Lautertal will mit Anwohnern der Beedenkirchener Straße sprechen

Die Gemeinde Lautertal lädt die Anwohner der Beedenkirchener Straße. zu einer Anwohner- und Informationsversammlung ein.

Die Veranstaltung findet am kommenden Mittwoch, dem 8. Juli 2020 um 18.30 Uhr in der Lautertalhalle statt.

Mit den Bürgern soll die aktuelle Verkehrssituation in der Beedenkirchener Straße erörtert werden. Gerade das Parken und der Besucherverkehr des Felsenmeeres am Wochenende stellt für die Gemeinde eine große Herausforderung dar. „Wir wollen gemeinsam im Dialog mit den Anwohnern nun die weiteren Maßnahmen und Schritte besprechen“, so BM Heun.

Aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen findet die Veranstaltung in der Lautertalhalle statt. Hygienemittel werden dort zur Verfügung gestellt. Daneben wird ein ausreicender Sicherheitsabstand in der Halle gewährleistet.

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Mitteilung von Hessen Mobil -Straßen- und Verkehrsmanagement-

Abbildung 1

Heppenheim, 01.07.2020

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L 3098 / L 3101: Fahrbahnerneuerung zwischen Beedenkirchen und Schmal-Beerbach
Hessen Mobil: Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag

Im Rahmen der Bauarbeiten, die im Zeitraum der Hessischen Sommerferien abgewickelt werden und bis zum 14. August andauern werden, erfolgt auf einer Länge von insgesamt rund 1.000 Metern eine Erneuerung der schadhaften Fahrbahn der Landesstraßen L 3098 und L 3101 im Streckenabschnitt zwischen Beedenkirchen und Schmal-Beerbach, einschließlich der Ortsdurchfahrt von Wurzelbach. In der Ortsdurchfahrt Wurzelbach werden zudem die vorhandenen zwei Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut sowie eine neue Fußgängerampel errichtet.

Die Baumaßnahme wurde in zwei Bauabschnitte unterteil. Bauabschnitt eins betrifft die L 3098 im Streckenabschnitt zwischen der Einmündung der Kreisstraße K 69 in Beedenkirchen und der Einmündung in die L 3101 bei Wurzelbach. Die Bauarbeiten in diesem Abschnitt werden im Zeitraum vom 6. Juli bis zum 7. August unter Vollsperrung durchgeführt.

Der Verkehr wird während der Vollsperrung über die K 69 nach Brandau und weiter über die L 3099 und L 3101 nach Schmal-Beerbach umgeleitet (siehe Abbildung 1).

Bauabschnitt zwei betrifft die Ortsdurchfahrt Wurzelbach und beginnt an der Einmündung der L 3101 und endet rund 85 Meter nach der Einmündung der Lindenfelser Straße. Die Arbeiten zum Ausbau der Bushaltestelle innerhalb der Ortsdurchfahrt erfolgen parallel zu den Arbeiten in Bauabschnitt eins unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung.

Die Fahrbahnerneuerung innerhalb der Ortsdurchfahrt Wurzelbach erfolgt unter Vollsperrung voraussichtlich am Wochenende vom 7. bis zum 10. August.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 430.000 Euro. Einen Kostenanteil in Höhe von rund 81.000 Euro trägt die Gemeinde Lautertal für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen. Für die Erneuerung der Bushaltestellen erhält die Gemeinde Lautertal durch das Land Hessen im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung eine Förderung von rund 70 Prozent der Kosten.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de und unter www.verkehrsservice.hessen.de

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Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung

Der überaus starke Besucherverkehr und die damit einhergehenden Vorkommnisse am und rund um das Felsenmeer haben nicht nur unsere Feuerwehr mit mehreren Rettungseinsätzen, sondern auch die Mitarbeiter der Verwaltung sehr beschäftigt“, lässt Lautertals Bürgermeister Andreas Heun noch einmal das Pfingstwochenende Revue passieren. „Der starke Andrang hat uns nach den Erfahrungen aus vorangegangenen Einsätzen nicht überrascht. Die Menschen suchen aufgrund fehlender Reisemöglichkeiten im Zuge der Corona-Pandemie verstärkt naheliegende Ausflugsziele auf. Die Münchner zum Beispiel suchen Erholung am Starnberger See, Menschen aus dem Rhein-Neckar-Raum fahren zum Felsenmeer“, so Heun weiter. „Dabei ist der große Bekanntheitsgrad des Felsenmeers für unsere kleine Gemeinde Fluch und Segen zugleich. Werbung für den Naturpark brauchen wir schon lange nicht mehr“. „Unabhängig davon ist auch zu beobachten, dass das eigentlich als Naturpark konzipierte Gelände immer mehr durch die vielfältige, freizeitorientierte Nutzung zweckentfremdet wird“.

„Was mir aber besondere Sorge bereitet, ist das festzustellende verantwortungs- und rücksichtslose Verhalten einiger Besucher bei der Parkplatzsuche und beim Abstellen ihrer Fahrzeuge“, macht Heun deutlich. „Der Schutz der Anwohner muss für uns ganz klar an erster Stelle stehen. Daher werden wir in dieser Situation in diesem Jahr auch keine zusätzlichen Veranstaltungen am Felsenmeer genehmigen“. „Zudem zeigt sich immer mehr, dass wir die ankommenden Besucher mit den vorhandenen Kapazitäten an Parkplätzen nicht mehr aufnehmen können“. „Wir haben uns deshalb für die kommenden Wochen für einige Maßnahmen entschieden, die fortlaufend auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. So bleibt das Informationszentrum zunächst bis zum 19. Juni geschlossen. Darüber hinaus werden ab sofort an den kommenden Sonntagen und an Fronleichnam die Zufahrten zum Seifenwiesenweg und zur Balkhäuserstraße nicht nur gesperrt sein, sondern die Sperrung wird durch Kontrollkräfte, zeitlich befristet zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr, überwacht. Dabei erhalten die Bewohner des anliegenden Wohngebiets, ähnlich wie bei der Veranstaltung Felsenmeer in Flammen, eine Durchfahrtsberechtigung. Die Verwaltung bereitet dies vor und wird die Anwohner darüber in Kürze informieren. Auch wird die Sperrung vom Felsenmeer in den Seifenwiesenweg in Höhe des SSV-Sportplatzes noch einmal verstärkt, um zu verhindern, dass die Besucher, die keinen Parkplatz am Felsenmeer finden, direkt ins naheliegende Wohngebiet abbiegen. Daneben wird an den kommenden Sonntagen und an Fronleichnam auch eine verstärkte Präsenz am Eingang zum Felsenmeerparkplatz erfolgen. Durch eine direkte Ansprache ankommender Besucher, in der auf Ausweichplätze, aber auch auf eine mögliche Ahndung durch Verwarnungsgelder im Falle eines verkehrswidrigen Parkens hingewiesen wird, sollen die Besucher sensibilisiert werden“, erklärt der Bürgermeister die umfangreichen Maßnahmen. 

„Die Situation in der Beedenkirchener Straße ist dagegen schwieriger zu handhaben. Hier handelt es sich um eine Landesstraße und wir haben hier nicht die alleinige Handlungshoheit. Deshalb müssen wir verkehrsordnungsrechtliche Anordnungen für den ruhenden und fließenden Verkehr mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises abstimmen. Erste Vorschläge zur Verbesserung und Ordnung des ruhenden Verkehrs haben wir aber gemacht und erwarten nun die Beurteilung unserer Vorschläge. Ein Vorschlag beinhaltet zum Beispiel die Anordnung eines durchgehenden Parkverbotes auf einer Straßenseite und die geordnete Anordnung von Parkflächen auf der anderen Seite. Dieser berücksichtigt auch die verschiedenen Interessen des dortigen Gewerbes und der Anwohner“, erläutert Bürgermeister Heun.
 
Weiterhin macht er noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam. „Die Maßnahmen aus der Vergangenheit, wie z.B. das Aufstellen von Absperrungen und Schildern und die weitergehenden Regelungen belasten die Gemeindekasse zusätzlich. Um diese zusätzlichen Kosten zu kompensieren, bereitet die Verwaltung eine weitere Erhöhung der Parkgebühren vor. Der Impuls dazu kam aus den Reihen der Gemeindevertretung“ so Heun „Auch ich halte diesen Impuls für richtig und konsequent. Denn diese Mehrausgaben dürfen nicht zu Lasten unserer Bürger gehen. Daher gehe ich davon aus, dass die gemeindlichen Gremien auch eine Erhöhung beschließen und mittragen werden“.
 
„Wir erhoffen uns, durch die in die Wege geleiteten Maßnahmen eine deutliche Verbesserung für die Anwohner des Felsenmeers. Ich bin mir aber auch bewusst, dass nicht alle Probleme auf einmal gelöst werden können. Sicher wird es immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten geben. Für konstruktive und sachliche Kritik stehen ich und meine Mitarbeiter aber jederzeit zur Verfügung“, so Heun abschließend.

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Mitteilung

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Fürth bietet wieder persönliche Beratung an

 Gerade in Zeiten von Corona erleben viele Eltern in der Erziehung ihrer Kinder eine Überforderung. Aufgrund des Virus musste das Angebot der Caritas Beratungsstelle in den letzten Wochen eingeschränkt werden. Doch ab sofort bieten die Mitarbeitenden der Erziehungsberatung, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, wieder persönliche Beratungen vor Ort an. Ab 1.7.20 findet auch wieder die offene Sprechstunde mittwochs von 14 – 16.00 Uhr in Fürth statt. Die Caritas bittet, zu den Terminen einen Mund-/Nasenschutz mitzubringen.

Die präventive Hilfe der Erziehungsberatung richtet sich an Eltern, die in der Erziehung ihrer Kinder und Jugendlichen überfordert sind, an Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene bis zu 27 Jahren aber auch an Mitarbeitende aus Kindergärten, Heimen, Ämtern sowie Ärzte, Lehrer oder Pfarrer, die sich für ihre Arbeit mit Eltern, Kindern und Jugendlichen Anregungen oder Hilfestellungen erwarten. Die Beratungsgespräche unterliegen der Schweigepflicht und sind vertraulich. Die Angebote sind in der Regel kostenfrei und stehen Jeder und Jedem offen, unabhängig von Religion und Nationalität.

Kontakt: 
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
In den Pfarrwiesen 1
64658 Fürth
Tel.: 06253 8061540

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Das kommunale Jugendzentrum öffnet wieder!

Liebe Kinder und Jugendliche,

ich freue mich euch mitteilen zu können, dass das JuZ ab dem 10.06.2020 wieder öffnen wird.

- Mittwochs von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr  Für 6-12 jährige.

- Freitags von 16:00Uhr bis 21:00 Uhr für Jugendliche ab 13 Jahren.

Aufgrund der Hygienemaßnahmen bitten wir euch den Mindestabstand von 1,50 m zuhalten.

Im JuZ gilt Maskenpflicht und es dürfen auch nur 6 Personen und die beiden Betreuerinnen vor Ort sein.

Um dies besser organisieren zu können, meldet euch bitte telefonisch oder per WhatsApp bei Aster Walter an:

Mobilnummer 01634791663.

Wir freuen uns auf Euch Carolin und Aster

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Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung

Gemeindevorstand will handlungsfähig bleiben und beschließt vorsorglich eine Haushaltssperre

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Lautertal hat in seiner letzten Sitzung am 25.05.2020 vorsorglich eine Haushaltssperre beschlossen. Die Sperre soll ab sofort gelten und den wirtschaftlichen Auswirkungen für den Gemeindehaushalt in Bezug auf die Corona-Krise entgegenwirken. Der Gemeindevorstand rechnet in diesem Jahr mit erheblich weniger Steuereinnahmen. Wie hoch diese dann letztlich ausfallen werden und wie sich das im Jahresergebnis in der Summe darstellen wird, ist heute noch nicht genau abschätzen. "Wir rechnen aber bereits jetzt mit einem Defizit am Ende des Jahres von mindestens 500.000€", so Bürgermeister Andreas Heun.

Mit der Sperre nach § 107 HGO möchte der Gemeindevorstand ein Zeichen setzten und den Blick dafür schärfen, was nötig ist und was aufgeschoben werden kann. "Der Gemeindevorstand bleibt damit handlungsfähig und wir haben die schwierige Situation im Griff", so Heun weiter. "Wir wollen weiterhin seriös und verantwortungsvoll mit den Finanzen umgehen".

Im Einzelnen hat der Gemeindevorstand für die laufende Verwaltung beschlossen, dass nur noch die finanziellen Aufwendungen erbracht werden, zu denen die Gemeinde rechtlich oder vertraglich verpflichtet ist oder die für die Weiterführung notwendiger Aufgaben unaufschiebbar sind. Im Einzelfall entscheidet der Bürgermeister über die Freigabe bis zu einer Höhe von 3.000 €, darüber hinaus der Gemeindevorstand.

Im Finanzhaushalt sind zunächst einige wenige Projekte und Maßnahmen gesperrt. Die für uns notwendigen Investitionen in die Wasserversorgung sind davon nicht betroffen. "Hier investieren wir weiter stetig und verbessern die Infrastruktur, gerade weil wir hier großen Nachholbedarf haben und die Wasserversorgung für die Bürgerinnen und Bürger lebensnotwendig ist", macht der Bürgermeister deutlich. "Ebenso setzen wir auch Maßnahmen und Projekte um, für die wir Fördermittel erhalten (haben)," erläutert Heun weiter.

"Außerdem stellen wir die Neubesetzung freier Stellen erst einmal bis nach der Genehmigung des Haushalts für das Jahr 2021 zurück".

„Was die Zahlungsfähigkeit angeht“, so Bürgermeister Heun, „sind wir noch in einer entspannten Lage. Das liegt auch an den guten Ergebnissen aus den Vorjahren. Dies kann sich in der Zweiten Jahreshälfte ändern. Dann werden wir schnell und zügig reagieren und über eine Nachtragssatzung durch die Aufnahme eines Kassenkredites die Liquidität sicherstellen.“

"Niemand kann derzeit verlässlich abschätzen, wie sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für unsere Gemeinde auswirken werden. Dennoch bin ich mir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger Verständnis für diese präventive Herangehensweise haben werden. Auch gehen wir von einer breiten Zustimmung in den politischen Gremien aus. Aufgeschobene Projekte sind damit auch nicht endgültig gestrichen und werden schnellstmöglich wieder aufgerufen", versichert Heun abschließend.

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