Öffentliche Bekanntmachungen

Öffentliche und ortsübliche Bekanntmachungen (§ 27a HVwVfG)

Amtliche Bekanntmachung

Betr.: Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft
Knoden/Schannenbach


Nachstehend veröffentlichen wir eine Bekanntmachung der
Jagdgenossenschaft Lautertal-Knoden/Schannenbach.

Lautertal (Odenwald), den 23. Februar 2018
Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Lautertal (Odenwald)
Andreas Heun, Bürgermeister

A m t l i c h e   B e k a n n t m a c h u n g
der Jagdgenossenschaft 64686 Lautertal-Knoden/Schannenbach

Nach § 5 der Satzung der Jagdgenossenschaft vom 19.03.2005
lade ich hiermit die Jagdgenossen

zur Genossenschaftsversammlung am

Samstag, den 10. März 2018 um 20:00 Uhr,
in die Gaststätte „Zum Odenwald“
nach Lautertal-Schannenbach

sehr herzlich ein.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Beschluss des Protokolls 2017
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Rechners
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstandes
7. Wahl der Kassenprüfer 2019
8. Bericht der Jagdpächter
9. Verwendung des Jagdpachterlöses
10. Obstbaumschnittkurs
11. Verschiedenes


Im Auftrag
Bernd Bauer
Jagdvorsteher

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Amtliche Bekanntmachung

AMTLICHE BEKANNTMACHUNG
DES GEMEINDEVORSTANDES DER GEMEINDE LAUTERTAL

 

Betr.:  Beschluss über die Jahresabschlüsse und Erteilung
der Entlastung für die Haushaltsjahre 2010 bis 2012

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lautertal hat in ihrer
Sitzung am 14.12.2017 die von der Revision des Kreises
Bergstraße geprüften Jahresabschlüsse der Gemeinde Lautertal
für die Haushaltsjahre 2010 bis 2012 gemäß § 114 Abs. 1
der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) beschlossen.

Gleichzeitig wurde dem Gemeindevorstand der Gemeinde
Lautertal durch Beschluss der Gemeindevertretung die
Entlastung für die Jahresabschlüsse der Haushaltsjahre
2010 bis 2012 nicht erteilt.

Die Jahresabschlüsse der Haushaltsjahre 2010 bis 2012 nebst
Anlagen und Rechenschaftsberichte, einschließlich
Prüfberichte, liegen analog § 114 Abs. 2 der HGO, in der
Zeit vom 12.02.2018 bis 20.02.2018 zur Einsichtnahme in
der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Lautertal,
Nibelungenstraße 280, 64686 Lautertal, Zimmer 201,
während der Dienstzeiten öffentlich aus.

 

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Lautertal

(Heun)
Bürgermeister

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Amtliche Bekanntmachung

JUGENDRAT       Lautertal, den 22. Januar 2018 Die Vorsitzende

E I N L A D U N G
Zur 4. öffentlichen Sitzung des
9. J U G E N D R A T E S

Am Dienstag, dem 06. Februar 2018, um 18:00Uhr, findet im
großen Sitzungssaal des Rathauses im Ortsteil Reichenbach,
Nibelungenstraße 280, die 4. Öffentliche Sitzung des
9. Jugendrates statt, zu der ich hiermit gemäß § 6
Geschäftsordnung des Jugendrates einlade.

Mit freundlichen Grüßen

Carina Pöschl
1. Vorsitzende des
Jugendrates

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Haushalt

3. Rückblick Halloweenparty

4. Engagement des Jugendrates

5. Termine

6. Verschiedenes

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Amtliche Bekanntmachung

Sperrung des Striethweges im Ortsteil Elmshausen

Wegen der einsetzenden Amphibienwanderungen kann
es in der Zeit vom 15. Februar 2018 bis 15. April 2018 zu
Sperrungen des Striethweges im Ortsteil Elmshausen kommen.
Die Sperrungen erfolgen in dem o.g. Zeitraum an maximal
20 Tagen, jeweils von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr morgens,
mittels rot-weißer, verschließbarer Absperrschranken.

Die erforderlichen Sperrungen werden nach Wetterlage
und örtlichen Verhaltensstudien der Amphibien aus Vorjahren
ausgewählt.

Es wird dringend gebeten, den Sperrbereich nur in Notfällen
zu befahren, um einen ausreichenden Schutz der Amphibien
zu gewährleisten.

Wir machen die von den Sperrungen betroffenen Anlieger,
insbesondere die Landwirte, darauf aufmerksam, dass
entsprechende Schrankenschlüssel sowohl in Notfällen, als
auch bei Dauerbedarf bei Susanne oder Paul Reil,
Hochstädter Str. 31, 64686 Lautertal, abgeholt werden
können.

 

Lautertal (Odenwald), den 31.01.2018

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Lautertal (Odenwald)

Heun
Bürgermeister

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Amtliche Bekanntmachung

Amtliche Bekanntmachung

Nachstehend veröffentlichen wir eine amtliche
Bekanntmachung des Amtes für Bodenmanagement
Heppenheim als die nach § 3 Abs. 1 Nr. 1
Grenzbereinigungsgesetz zuständige Behörde zum
Grenzbereinigungsverfahren im Verfahrensgebiet
„Waldweg am Seidenbuch“ in den Gemarkungen Knoden
und Schannenbach der Gemeinde Lautertal sowie
Glattbach und Seidenbuch der Stadt Lindenfels.

Lautertal (Odenwald), den 11. Januar 2018

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Lautertal

Andreas Heun
Bürgermeister

Grenzbereinigung

nach dem Grenzbereinigungsgesetz vom 13.06.1979
(GVBl. I S.108) in der derzeit gültigen Fassung

Bekanntmachung der Unanfechtbarkeit

Im Grenzbereinigungsverfahren in der

Gemeinde: Lautertal
Gemarkung: Knoden Flur: 3
Gemarkung: Schannenbach Flur: 1 u. 2

und

Stadt: Lindenfels
Gemarkung: Glattbach Flur: 4
Gemarkung: Seidenbuch Flur: 1

Verfahrensgebiet : „Waldweg am Seidenbuch

ist der Grenzbereinigungsplan vom 06.11.2017 am
10.01.2018 unanfechtbar geworden. Mit dieser
Bekanntmachung wird der bisherige Rechtszustand
durch den im Grenzbereinigungsplan vorgesehenen
Rechtszustand ersetzt. Die Bekanntmachung schließt
die Einweisung der neuen Eigentümer in den Besitz
der neuen Grundstücke ein.

Soweit im Grenzbereinigungsplan nichts anderes
festgelegt ist, geht das Eigentum an den ausgetauschten
oder zugewiesenen Grundstücksteilen lastenfrei auf die
neuen Eigentümer über. Unschädlichkeitszeugnisse sind
nicht erforderlich.

Die vereinbarten und festgestellten Ausgleichsleistungen
werden mit dieser Bekanntmachung fällig.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Bekanntmachung kann innerhalb eines Monats
nach Bekanntgabe bei dem Amt für Bodenmanagement
Heppenheim, Odenwaldstraße 6, 64646 Heppenheim,
schriftlich oder zur Niederschrift Widerspruch erhoben
werden.

 

 

Michelstadt, den 11.01.2018

 

Amt für Bodenmanagement

 

 

Heppenheim

 

 

Im Auftrag

 

 

 

 

 

 

 

 

Gez. Ziergiebel, TAM

 

 

 

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Amtliche Bekanntmachung

Amtliche Bekanntmachung

Betr.: Friedhof Reichenbach und Friedhof Beedenkirchen
hier: Räumung von Reihengräbern zum Zwecke der
Wiederbelegung

 

Laut Friedhofsordnung der Gemeinde Lautertal (Odenwald)
(§ 32 Abs. 2) vom 15.05.2017 beabsichtigt die
Friedhofsverwaltung, die nachstehend aufgeführten
Reihengräber räumen zu lassen.

NAME / Todesjahr
---------------------------------------------------------------------

Friedhof Reichenbach

Baumunk, Susanne / 1991
Katzenmaier, Margarethe / 1991
König, Paula / 1991
Mink, Elisabeth / 1991


Friedhof Beedenkirchen
Fronowski, Franz / 1991

 

Die aufgerufenen Gräber sind gem. Friedhofsordnung
bis zum 08.04.2018 zu räumen.
Hierunter fallen das Entfernen
der Grabmale, der Einfassungen und der sonstigen
Grabausstattungen einschließlich der Fundamente und
Befestigungsmaterialien.

Wir weisen vorsorglich auf § 32 Abs. 2 der Friedhofsordnung
der Gemeinde Lautertal (Odenwald) hin, dass bei
Nichtbeachtung dieser Aufforderung die Friedhofsverwaltung
die Entfernung auf Kosten der Grabstättenpfleger vornehmen
wird.

Personen, die glauben, dass sie über o. g. Gräber noch
verfügungsberechtigt sind, werden hiermit gebeten, ihre
Ansprüche bis zum 08.04.2018 bei der Gemeindeverwaltung
Lautertal (Odenwald) geltend zu machen.


Lautertal (Odenwald), den 28.12.2017

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde
Lautertal (Odenwald)

Andreas Heun
Bürgermeister

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Amtliche Bekanntmachung

Nachstehend veröffentlichen wir eine amtliche Bekanntmachung des Amtes für Bodenmanagement Heppenheim zur vereinfachten Baulandumlegung im Verfahrensgebiet „Lindenfelser Straße“ in der Gemarkung Schmal-Beerbach der Gemeinde Lautertal.

Lautertal (Odenwald), den 18. Dezember 2017

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Lautertal

Andreas Heun
Bürgermeister

 BEKANNTMACHUNG

Aufgrund der Vereinbarung zwischen der Gemeinde Lautertal (Odenwald) und dem Amt für Bodenmanagement Heppenheim wird gemäß § 83 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) bekanntgemacht, dass der  Beschluss über die vereinfachte Umlegung vom 05.12.2017

in der Gemarkung: Schmal-Beerbach
Flur: 1
Verfahrensgebiet: „Lindenfelser Straße“
am 14.12.2017 unanfechtbar geworden ist.

Mit dieser Bekanntmachung wird der bisherige Rechtszustand durch den in dem Beschluss über die vereinfachte Umlegung  vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt. Die Bekanntmachung schließt die Einweisung der neuen Eigentümer in den Besitz der neuen Grundstücke ein (§ 83 Abs. 2 Baugesetzbuch).

Soweit im Beschluss über die vereinfachte Umlegung nach § 80 Abs. 2 Baugesetzbuch nichts anderes festgelegt ist, geht das Eigentum an den ausgetauschten oder einseitig zugeteilten Grundstücksteilen und Grundstücken lastenfrei auf die neuen Eigentümer über. Unschädlichkeitszeugnisse sind nicht erforderlich. Die ausgetauschten oder einseitig zugeteilten Grundstücksteile und Grundstücke werden Bestandteil des Grundstücks, dem sie zugeteilt werden. Die dinglichen Rechte an diesem Grundstück erstrecken sich auf die zugeteilten Grundstücksteile und Grundstücke (§ 83 Abs. 3 Baugesetzbuch).

Die vereinbarten und festgestellten Geldleistungen werden mit dieser Bekanntmachung fällig.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Bekanntmachung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe beim Amt für Bodenmanagement Heppenheim, Odenwaldstraße 6, 64646 Heppenheim, schriftlich oder zur Niederschrift Widerspruch, erhoben werden.

Michelstadt, den 15.12.2017

Amt für Bodenmanagement
Heppenheim

Im Auftrag
Gez.: Ziergiebel, TAM

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Amtliche Bekanntmachung

AMTLICHE BEKANNTMACHUNG


Satzung über die Hundesteuer


Aufgrund der §§ 5 und 51 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.03.2005 (GVBl. I S. 142, zuletzt geändert durch Gesetz vom 15.09.2016 (GVBl. S. 167), der §§ 1, 2 und 7 des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) vom 24.03.2013 (GVBl. I S. 134), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 20.12.2015 hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Lautertal am 14.12.2017 die folgende Satzung beschlossen:

Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer
der Gemeinde Lautertal


§ 1
Steuergegenstand

Gegenstand der Steuer ist das Halten von Hunden durch natürliche Personen im Gemeindegebiet.


§ 2
Steuerpflicht und Haftung

(1)     Steuerschuldnerin oder Steuerschuldner ist die Halterin oder der Halter eines Hundes.
(2)     Hundehalterin oder Hundehalter ist, wer einen Hund im eigenen Interesse oder im Interesse eines Haushaltsangehörigen im eigenen Haushalt aufnimmt. 
Als Halterin oder Halter gilt auch, wer einen Hund länger als zwei Monate gepflegt, untergebracht oder auf Probe oder zum Anlernen gehalten hat.
(3)     Alle in einen Haushalt aufgenommenen Hunde gelten als von ihren Halterinnen oder Haltern gemeinsam gehalten.
(4)     Halten mehrere Personen gemeinschaftlich einen oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner der Steuer.

§ 3
Entstehung und Ende der Steuerpflicht

(1)     Die Steuerpflicht entsteht mit dem 1. des Monats, in dem ein Hund in einen Haushalt aufgenommen wird.
Bei Hunden, die der Halterin oder dem Halter durch Geburt von einer von ihr oder von ihm gehaltenen Hündin zuwachsen, beginnt die Steuerpflicht mit dem 1. des Monats, in dem der Hund drei Monate alt wird.
In den Fällen des § 2 Abs. 2 Satz 2 beginnt die Steuerpflicht mit dem 1. des Monats, in dem der Zeitraum von einem Monat überschritten worden ist.

(2)     Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Hundehaltung beendet wird.
         Die Hundehaltung gilt mit Ablauf des Kalendermonats als beendet, in dem die Meldung nach § 10 Abs. 3 dieser Satzung erfolgt.


§ 4
Erhebungszeitraum, Entstehung der Steuer

(1)     Die Steuer wird als Jahressteuer erhoben. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr.

(2)     Entsteht oder endet die Steuerpflicht im Laufe eines Kalenderjahres, so ist die Steuer anteilmäßig auf volle Monate zu berechnen.

§ 5

(1)     Die Steuer beträgt jährlich
                 für den ersten Hund                                                             108,- Euro,
                 für den zweiten und jeden weiteren Hund                      114,- Euro.

(2)     Hunde, für die Steuerbefreiung nach § 6 gewährt wird, sind bei der Berechnung der Anzahl der Hunde nicht anzusetzen.
Hunde, für die Steuerermäßigung nach § 7 gewährt wird, gelten als erste Hunde.

(3)     Abweichend von Abs. 1 beträgt die Steuer jährlich für einen gefährlichen Hund                                                                    792,- Euro.

(4)     Als gefährliche Hunde gelten:

1. Hunde, die durch Zucht, Haltung, Ausbildung oder Abrichtung eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder eine andere in ihren Wirkungen vergleichbare, mensch- oder tiergefährdende Eigenschaft besitzen,

2. Hunde, die einen Menschen gebissen oder in Gefahr drohender Weise angesprungen haben, sofern dies nicht aus begründetem Anlass geschah,

3. Hunde, die ein anderes Tier durch Biss geschädigt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein, oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher Unterwerfungsgestik gebissen haben,

4. Hunde, die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert andere Tiere hetzen oder reißen,

oder

5. aufgrund ihres Verhaltens die Annahme rechtfertigen, dass sie Menschen oder Tiere ohne begründeten Anlass beißen.

(5)     Solche gefährlichen Hunde sind insbesondere Hunde folgender Rassen und Gruppen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden:

1.    Pitbull-Terrier oder American Pitbull Terrier,

2.    American Staffordshire-Terrier oder Staffordshire Terrier,

3.    Staffordshire-Bullterrier,

4.    Bullterrier,

5.    American Bulldog,

6.    Dogo Argentino,

7.    Fila Brasileiro,

8.    Kangal (Karabash),

9.    Kaukasischer Owtscharka und

10. Rottweiler; dies gilt nicht, soweit Hunde dieser Rasse schon vor dem 31.12.2008 gehalten wurden oder Nachkömmlinge dieser Rasse am 31.12.2008 bereits erzeugt waren und ihre Haltung durch die Halterin oder den Halter bis spätestens 30.06.2009 bei dem Bürgermeister der Gemeinde Lautertal als örtlicher Ordnungsbehörde schriftlich angezeigt worden ist.


§ 6
Steuerbefreiungen

(1)     Steuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für Hunde, die ausschließlich dem Schutz und der Hilfe blinder, tauber oder sonst hilfloser Personen dienen.

         Sonst hilflose Personen sind solche Personen, die einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen "B", "BL", "aG", "G", "GL" oder "H" besitzen.

(2)     Steuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für:

a)  Hunde, die ausschließlich zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen zu erwerbswirtschaftlichen Zwecken gehalten werden, Eine Haltung ausschließlich zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen zu erwerbswirtschaftlichen Zwecken liegt insbesondere bei der Haltung

1. von Gebrauchshunden in der erforderlichen Anzahl, welche ausschließlich für die Bewachung von Herden notwendig sind,

2. von Hunden durch Personen, die gewerbsmäßig mit Hunden handeln und dieses Gewerbe angemeldet haben.

b)  Steuerbefreiung wird auf Antrag auch gewährt für

1. Hunde, die in Einrichtungen von Tierschutz- oder ähnlichen Vereinen vorübergehend untergebracht sind,

2. Hunde, die von ihren Halterinnen oder Haltern aus einem Tierheim erworben wurden, bis zum Ende des auf das Jahr des Erwerbs folgenden Kalenderjahres.

c)  Diensthunde von Polizei- und Zollbeamten, wenn diese auf Weisung des Dienstherrn in den Haushalt aufgenommen werden, auf Kosten des Dienstherrn angeschafft wurden und in dessen Eigentum verbleiben und die Unterhaltskosten im wesentlichen aus öffentlichen Mitteln bestritten werden,

d)  Gebrauchshunde von Forstbeamten und von bestätigen Jagdaufsehern in der für den Forst- und Jagdschutz erforderlichen Zahl.

e)  Für die in den Absätzen c) und d) genannten Fällen ist ein entsprechender Nachweis jährlich vorzulegen.

3)      Der Gemeindevorstand wird ermächtigt, in begründeten Härtefällen, die nicht in den Absätzen 1 und 2 berücksichtigt sind und die Voraussetzungen des § 8 erfüllen, eine Steuerbefreiung zu gewähren. Diese Regelung gilt nicht für gefährliche Hunde nach § 5 Abs. 4.

§ 7
Steuerermäßigung

(1)     Die Steuer ist auf Antrag der oder des Steuerpflichtigen auf 50 v. H. des für die Gemeinde nach § 5 Abs. 1 und 2 dieser Satzung geltenden Steuersatzes zu ermäßigen für

a)    Hunde, die als Rettungshunde verwendet werden und welche die dafür vorgesehene Prüfung vor Leistungsprüfern eines von der Gemeinde anerkannten Vereins oder Verbandes mit Erfolg abgelegt haben; die Ablegung der Prüfung ist durch Vorlage eines Prüfungszeugnisses nachzuweisen und die Verwendung des Hundes in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Die Anerkennung des Vereins oder Verbandes erfolgt auf Antrag, wenn glaubhaft gemacht wird, dass die antragstellende Vereinigung über hinreichende Sachkunde und Zuverlässigkeit für die Durchführung der Leistungsprüfung verfügt.

(2)     Für Hunde, die zur Bewachung von landwirtschaftlichen Anwesen, welche von dem nächsten im Zusammenhang bebauten Ortsteil mehr als 400 Meter entfernt liegen, erforderlich sind, ist die Steuer auf Antrag auf 50 v. H. des Steuersatzes nach § 5 Abs. 1 und 2 zu ermäßigen.

(3)     Der Gemeindevorstand wird ermächtigt, in begründeten Härtefällen, die nicht in den Absätzen 1 und 2 berücksichtigt sind und die Voraussetzungen des § 8 erfüllen, eine Steuerermäßigung in Höhe von max. 50 v. H. des für die Gemeinde geltenden Steuersatzes zu gewähren.

Diese Regelung gilt nicht für gefährliche Hunde nach § 5 Abs. 4.

§ 8
Allgemeine Voraussetzungen für Steuervergünstigungen

(1)     Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung wird nur gewährt, wenn

1. die Hunde keine gefährlichen Hunde im Sinne dieser Satzung sind;

2. die Hunde, für welche die Steuervergünstigung in Anspruch genommen wird, für den angegebenen Verwendungszweck hinlänglich geeignet sind;

3.    die Hunde entsprechend den Erfordernissen des Tierschutzes gehalten werden.

(2)     Der Steuerpflichtige hat die für die Beurteilung der Voraussetzungen der Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung nach §§ 6, 7, 8 Abs. 1 erheblichen Tatsachen vollständig und wahrheitsgemäß offenzulegen und die ihm bekannten Beweismittel vorzulegen.


§ 9
Festsetzung und Fälligkeit

(1)     Die Steuer wird für ein Kalenderjahr oder - wenn die Steuerpflicht erst während des Kalenderjahres beginnt - für den Rest des Kalenderjahres festgesetzt.

(2)     Die Steuer wird bei der erstmaligen Festsetzung einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides, im Übrigen jeweils zum 01. Juli eines Kalenderjahres mit dem Jahresbetrag fällig.


§ 10
Meldepflicht

(1)     Die Hundehalterin oder der Hundehalter ist verpflichtet, einen Hund innerhalb von zwei Wochen nach der Aufnahme oder - wenn der Hund ihr oder ihm durch Geburt von einer von ihr oder ihm gehaltenen Hündin zugewachsen ist - innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Hund drei Monate alt geworden ist, bei der Gemeinde unter Angabe der Rasse und der Abstammung des Tieres schriftlich anzumelden. In den Fällen des § 2 Abs. 2 Satz 2 muss die Anmeldung innerhalb von zwei Wochen nach dem Tage, an dem der Zeitraum von zwei Monaten überschritten worden ist, erfolgen.

(2)     Die Gemeinde kann einen Nachweis über die Rassenzugehörigkeit des Hundes verlangen.

(3)     Endet die Hundehaltung oder entfallen die Voraussetzungen für eine gewährte Steuervergünstigung, so ist dies der Gemeinde innerhalb von zwei Wochen anzuzeigen.

(4)     Wird ein Hund veräußert, so sind zur Sicherung der Erhebung der Hundesteuer mit der Anzeige nach Abs. 3 Name und Anschrift der Erwerberin oder des Erwerbers anzugeben, sofern die Anschrift der Erwerberin oder des Erwerbers im Gebiet der Gemeinde liegt.

 

§ 11
Hundesteuermarken

(1)     Für jeden angemeldeten Hund, dessen Haltung im Gemeindegebiet angezeigt wurde, wird eine Hundesteuermarke, die Eigentum der Gemeinde bleibt, ausgegeben.

(2)     Die Hundesteuermarken bleiben für die Dauer der Hundehaltung gültig.

(3)     Die Hundehalterin oder der Hundehalter hat die von ihr oder ihm gehaltenen Hunde mit einer gültigen und sichtbaren Hundesteuermarke zu versehen.

(4)     Endet eine Hundehaltung, so ist die Steuermarke mit der Anzeige über die Beendigung der Hundehaltung innerhalb von zwei Wochen an die Gemeinde zurückzugeben.

(5)     Bei Verlust einer Hundesteuermarke wird der Halterin oder dem Halter eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 10,- Euro ausgehändigt. Dasselbe gilt für den Ersatz einer unbrauchbar gewordenen Hundesteuermarke; die unbrauchbar gewordene Hundesteuer-marke ist zurückzugeben. Wird eine in Verlust geratene Hundesteuermarke wieder aufgefunden, ist die wieder gefundene Marke unverzüglich an die Gemeinde zurückzugeben.


§ 12
Datenschutz

(1)     Zur Ermittlung der Steuerpflichtigen und zur Festsetzung der Hundesteuer nach dieser Satzung ist die Erhebung folgender Daten gem. § 4 Abs. 1 Ziffer 3 des Gesetzes über kommunale Abgaben (KAG) in Verbindung mit § 90 Abs. 1 Satz 2 der Abgabenordnung (AO) durch die Gemeinde – Steueramt – zulässig:

Personenbezogene Daten werden bei der Anmeldung und beim Betroffenen erhoben über

  • Name, Vorname(n) des Halters bzw. der Halter,
  • Anschrift
  • Anzahl der gehaltenen Hunde
  • Hunderasse der gehaltenen Hunde

§ 15 Abs. 6 der Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden vom 22. Januar 2003 (GVBl. I S. 54), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 15.10.2010 (GVBl. I S. 328) bleibt unberührt.

(2)     Die Daten dürfen von der Daten verarbeitenden Stelle nur zum Zwecke der Festsetzung und der Erhebung der Hundesteuer weiterverarbeitet werden.

 

§ 13
Steueraufsicht

(1)       Auf die Steuerschuldner finden die Vorschriften der Abgabenordnung über die Außenprüfung entsprechende Anwendung.

(2)       Die Gemeinde ist befugt, die Angaben des zur Auskunft Verpflichteten in seinen Geschäftsbüchern und sonstigen Unterlagen nachzuprüfen.

(3)       Der Gemeindevorstand kann allgemeine Aufnahmen des Hundebestandes anordnen.

 

§ 14
Hundebestandsaufnahme

(1)       Der Gemeindevorstand kann zur Sicherung der Gleichmäßigkeit der Erhebung der Hundesteuer im zeitlichen Abstand von nicht weniger als zwei Jahren allgemeine Erhebungen des Hundebestandes (Hundebestandsaufnahme) anordnen.                               Der Gemeindevorstand weist vor Durchführung öffentlich in geeigneter Form auf die Hundebestandaufnahme hin.

(2)       Die Gemeinde kann sich zur Durchführung der Hundebestandsaufnahme Dritter bedienen, wenn der Gemeindevorstand dies anordnet. § 4 des Hessischen Datenschutzgesetzes in der Fassung vom 07.01.1999 (GVBl. I S: 98), geändert durch Gesetz vom 20. Mai 2011 (GVBl. I S. 208) gilt entsprechend.

(3)       Grundstückseigentümer, Haushaltsvorstände und deren Stellvertreter sind verpflichtet, den Beauftragten der Gemeinde auf Nachfrage über die auf dem Grundstück, im Haushalt der Betrieb gehaltenen Hunde und deren Halter wahrheitsgemäß Auskunft zu erteilen (§ 4 Abs. 1 Nr. 3a KAG in Verbindung mit § 93 AO).

(4)       Bei Durchführung von Hundebestandsaufnahmen sind die Grundstückseigentümer, Haushaltsvorstände sowie deren Stellvertreter zur wahrheitsgemäßen Ausfüllung der ihnen vom Steueramt übersandten Nachweisungen innerhalb der vorgeschriebenen Frist verpflichtet (§ 4 Abs. 1 Nr. 3a KAG in Verbindung mit § 93 AO).

(5)       Durch das Ausfüllen der Fragebögen oder die mündliche Auskunftserteilung wird die Verpflichtung  zur An- und Abmeldung nach § 10 dieser Satzung nicht berührt.

§ 15
Ordnungswidrigkeiten

(1)       Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen
a)     § 6 der Satzung falsche Angaben zur Erlangung der Steuerbefreiung macht;
b)     § 7 der Satzung falsche Angaben zur Erlangung der Steuerermäßigung macht;
c)     § 8 der Satzung falsche Angaben zur Erlangung der Steuerbefreiung                                     oder – ermäßigung macht;
d)     § 10 der Satzung gegen die Meldepflicht verstößt oder Auskünfte hierzu verweigert;
e)     § 11 der Satzung Steuermarken missbräuchlich verwendet, diese an Dritte weitergibt oder falsche Angaben zur Erlangung einer Ersatzsteuermarke macht.

(2)       Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von 108,- Euro bis 1.000,- Euro geahndet werden. Diese Geldbuße soll den wirtschaftlichen Vorteil, den die Hundehalterin oder der Hundehalter aus der Ordnungswidrigkeit gezogen hat, übersteigen.

(3)       Das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten in der jeweils geltenden Fassung findet Anwendung; zuständige Verwaltungsbehörde ist der Gemeindevorstand der Gemeinde.

§ 16
Inkrafttreten

Diese Satzung tritt zum 01.01.2018 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung über die Erhebung der Hundesteuer vom 17.12.2010 außer Kraft.

 

Lautertal  (Odenwald), den 18.12.2017

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Lautertal

       H e u n
( Bürgermeister )

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Amtliche Bekanntmachung

Der Vorsitzende                                   Lautertal, den 07.12.2017
der Gemeindevertretung

Einladung

Am Donnerstag, den 14. Dezember 2017, um 19:30 Uhr,
findet im großen Sitzungssaal (Nr. 105) des Rathauses im
Ortsteil Reichenbach, Nibelungenstraße 280, die 14. öffentliche
Sitzung der Gemeindevertretung Lautertal statt, zu der ich
hiermit einlade.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Günter Haas
Vorsitzender der Gemeindevertretung

Tagesordnung

1.a. Eröffnung und Begrüßung

1.b. Ehrung des Ersten Beigeordneten, Helmut Adam, für
 seine Tätigkeit als Vertreter des Bürgermeisters

02. Bericht des Vorsitzenden der Gemeindevertretung

03. Bericht aus den Ausschüssen der Gemeindevertretung

04. Mitteilungen und Berichte aus überörtlichen Gremien
und Verbänden

05. Mitteilungen des Gemeindevorstandes

06. Waldwirtschaftsplan 2018, Vorlage Nr. 2017/027

07. Beschlussfassung Jahresabschluss 2010
hier: Bericht aus der Sitzung des Haupt-, Finanz- und
Wirtschaftsausschusses am 26.10.2017 und
Beschlussfassung

08. Beschlussfassung Jahresabschluss 2011
hier: Bericht aus der Sitzung des Haupt-, Finanz- und
Wirtschaftsausschusses am 26.10.2017 und
Beschlussfassung

09. Beschlussfassung Jahresabschluss 2012
hier: Bericht aus der Sitzung des Haupt-, Finanz- und
Wirtschaftsausschusses am 26.10.2017 und
Beschlussfassung

10. Änderung der Geschäftsordnung der Gemeindevertretung
und der Ausschüsse der Gemeinde Lautertal (Odenwald)
hier: Bericht aus der Sitzung des Haupt-, Finanz- und
Wirtschaftsausschusses am 26.10.2017 und Beschlussfassung

11. Antrag der LBL-Fraktion in der Gemeindevertretung
bezüglich der Erweiterung des Baufensters am Felsenmeer-
informationszentrum bei Reichenbach
hier: Bericht aus der Sitzung des Ausschusses für Tourismus,
Interkulturelles und Integration am 25.10.2017 und
Beschlussfassung

12. Errichtung eines Pflegestützpunktes
Vorlage Nr. 2017/025

13. Neufassung der Satzung über die Erhebung der
Hundesteuer im Gebiet der Gemeinde Lautertal
Vorlage Nr. 2017/030

14. Beteiligungsbericht des Zweckverbandes Abfalwirtschaft
Kreis Bergstraße (ZAKB)
Vorlage Nr. 2017/017

15. Wahl eines Mitgliedes für die Verbandsversammlung
des  Zweckverbandes Abfallwirtschaft
Kreis Bergstraße (ZAKB)
Vorlage Nr. 2017/031

16. Wahl eines Mitgliedes bzw. eines Stellvertreters für
die Verbandsversammlung des Wasserverbandes
Modaugebiet
Vorlage Nr. 2017/032

17. Wahl eines Mitgliedes für die Verbandsversammlung
des Gewässerverbandes Bergstraße
Vorlage Nr. 2017/033

18. Wahl eines Mitgliedes und einer Stellvertreterin bzw.
eines Stellvertreters für die Verbandsversammlung des
Sparkassenzweckverbandes Bensheim
Vorlagen Nr. 2017/034

19. Wahl eines Mitgliedes für das Kuratorium gemäß
§ 3 Abs. 3 des Betriebsvertrages zwischen der
Gemeinde Lautertal und der Evangelischen Kirchengemeinde
Reichenbach
Vorlage Nr. 2017/035

20. Anfragen

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Amtliche Bekanntmachung

Ortsbeirat  ELMSHAUSEN          Lautertal, den 21. November 2017
DIE  ORTSVORSTEHERIN

E i n l a d u n g

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Donnerstag, den 30. November  2016, um 19:30 Uhr findet im Schulungsraum im Feuerwehrgerätehaus, Im Heidenfeld, im Ortsteil Elmshausen, die 8. öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Elmshausen statt, zu der ich Sie hiermit einlade.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Sabine Fischer
Ortsvorsteherin

T A G E S O R D N U N G

01. Eröffnung Begrüßung

02. Wahl des stellv. Ortsvorstehers/-in

03. Mitteilungen des Bürgermeisters

04. Bericht der Ortsvorsteherin

05. Begrüßungsschild

06. Sauberhaftes Elmshausen

07. Anschaffung neuer Spielgeräte 2017

08. Grenzgang 2018

09. Verschiedenes

10. Die Bürger haben das Wort

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